Laut dem KfW-Energiewendebarometer wollen 66 Prozent der deutschen Haushalte in den Klimaschutz investieren – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Von Januar bis Ende Juni 2026 hat Deutschland seine Treibhausgasemissionen um ca. 2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesenkt. Zu wenig für die Klimaziele.
Das nachhaltige Planen, Bauen und Sanieren wird gegenwärtig wieder eher als ein Nice-to-have angesehen. Dabei hat Nachhaltigkeit beziehungsweise deren Fehlen unmittelbar mit den Krisen der Gegenwart zu tun, zuallererst mit der Klimakrise. Umso klarer wird das, wenn man nicht mehr nur die einzelne Immobilie betrachtet, sondern auch ihre Umgebung: das Quartier, das Viertel, die Stadt. Hier lassen sich die Weichen in eine lebbare Zukunft stellen – für sehr viel mehr Menschen als lediglich für die Bewohner oder Nutzer eines Gebäudes. Alexander Borchert
Der FVH kritisiert den Entwurf des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz und fordert realistische Waldsenken-Ziele sowie eine stärkere Berücksichtigung nachhaltiger Holznutzung.
Zirkuläres Bauen spart Ressourcen, reduziert den CO2-Verbrauch – und ist in der Baubranche längst angekommen. Was die tragenden Bauteilen angeht, ist das Potenzial allerdings bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Ihre Wiederverwendung ist in der Regel deutlich komplexer als bei nicht tragenden...
Holz ist der bedeutendste nachwachsende Rohstoff Deutschlands. Als Möbelstück, Verpackung oder Baustoff ist Holz aus dem Alltag kaum wegzudenken – doch die Potenziale von Holz reichen weit darüber hinaus. In der Broschüre Holz in Deutschland zeigt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, welche...
Der aktuelle Energieeffizienz-Index der Universität Stuttgart zeigt: Industrieunternehmen investieren weiter in Energieeffizienz, messen dem Thema aber weniger Bedeutung bei. Treiber bleiben Kosten, Emissionssenkung und gesetzliche Vorgaben.
Eine Studie zeigt: KI treibt Energieverbrauch und Emissionen von Rechenzentren mehr als angenommen. Europas Strommix ist entscheidend für „Green AI“.
Beim Weltkongress Gebäudegrün forderten Experten und Politik schnellere Maßnahmen, um Städte klimaresilient zu gestalten.
Dass Klimaschutzmaßnahmen Wählerstimmen kosten, ist eine falsche Wahrnehmung der Politik, ergab eine Studie. Doch diese Fehleinschätzung kann fatale Folgen haben.
Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar hat in der Jubiläumsfolge des Podcasts Gebäudewende über seine Sicht auf die Energieberatung gesprochen. Dabei erklärt er, wie Komplexität die Energiewende behindert, warum er das Thema Förderung sehr kritisch sieht und wieso er aus purem Interesse eine Prüfung zum Effizienzexperten absolviert hat.
Wie bauen wir in einer Welt sich verschärfender Ressourcenknappheit, wachsender Klimarisiken und steigenden regulatorischen Anforderungen zukunftsfähig? Diese Frage beschäftigt viele, die Gebäude planen, entwickeln oder betreiben. Antworten liefert das Fachbuch Zukunftsfähiges Bauen. Wie wir unsere...
Der diesjährige Bundeskongress des Energieberatendenverbandes GIH war keine reine Wohlfühlveranstaltung, trotz der Feier zum 25-jährigen Jubiläum. Mit ein Grund war das nach fast einhelliger Meinung der Anwesenden entkernte und verstümmelte Gebäudeenergiegesetz, jetzt Gebäudemodernisierungsgesetz, das die Regierung im Eiltempo durchbringen will. Dennoch gab es daneben auch Gelegenheit und Anlass, zufrieden zurück und mit Zuversicht nach vorne zu blicken. Alexander Borchert
Zwischen 2018 und 2025 verschwanden aus 195 deutschen Städten über 900.000 Bäume. Nur sieben erreichen den Richtwert von 30 Prozent Baumüberschirmung. Die Hitzebelastung steigt weiter.
Bei der Budgetsanierung sollte die Regierung in Wien nicht beim Klimaschutz und bei der Energiewende kürzen. Denn das spart zwar jetzt Geld, kostet mittelfristig aber ein Vielfaches der eingesparten Mittel.
Der Referentenentwurf zum GModG stößt beim GIH auf gemischte Reaktionen: Lob für einzelne Punkte, Kritik bei Klimaschutz und Verbraucherinformation.
Mit begrünten Flachdächern, die auch Regenwasser zwischenspeichern können, fördert man die Klimaresilienz des Gebäudes, aber darüber hinaus ebenso die der unmittelbaren Umgebung, der Kommune. In diesem Betrag wird erläutert, wie man auch bestehende Dächer für diese neue Aufgabe fit macht und welche technischen, bauphysikalischen und normativen Aspekte man dabei beachten muss. Dirk Baune, Marc Niewöhner
Ein Forschungsprojekt an der Hochschule für Technik Stuttgart hat untersucht, wie sich der Komplettaustausch von Bestandsfenstern zu verschiedenen Varianten ihrer energetischen Ertüchtigung verhält – in Bezug auf die klimawirksamen Emissionen im Lebenszyklus. Durchgespielt wurde das anhand von für die 1970er bis 1990er typischen Holz- und Aluminiumfenstern. Entstanden ist eine Entscheidungshilfe für Planende und Energieberatende. Markus Binder, Svenja Schäfer
Wer nachhaltig baut, baut teurer. Ob diese These stimmt, damit hat sich eine Diskussionsrunde auf dem Jahreskongress der DGNB beschäftigt. Die Kernaussagen: Nachhaltiges Bauen rechnet sich auf vielfältige Weise und ist auch eine Sache der Perspektive. Markus Strehlitz
Mit den derzeitigen Maßnahmen kann die EU ihre Klimaziele nicht erreichen, so eine Analyse. Der Weg zu Netto-Null führt demnach am besten über technologische Transformationen sowie strukturelle und gesellschaftliche Veränderungen.
Die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor steigen weiter, Klimaziele bleiben unerreicht. Der Energieberatendenverband GIH bewertet das aktuelle Maßnahmenpaket der Bundesregierung als unzureichend.
Das Umweltbundesamt empfiehlt den Umbau zur Schwammstadt. Das helfe nicht nur gegen Extremwetterereignisse, sondern erhöhe zudem die Lebensqualität.
Systematisches Energiemanagement ermöglicht Kommunen, Energie- und Betriebskosten nachhaltig zu senken und den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Wie das funktioniert, zeigen zwei Praxisbeispiele in Trier und Rheinland-Pfalz.
Der Klimaschutz der Bundesregierung macht schlapp: Die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen – besonders große Überschreitungen in den Sektoren Verkehr und Gebäude bis 2030