Eine Studie zeigt: KI treibt Energieverbrauch und Emissionen von Rechenzentren mehr als angenommen. Europas Strommix ist entscheidend für „Green AI“.
Beim Weltkongress Gebäudegrün forderten Experten und Politik schnellere Maßnahmen, um Städte klimaresilient zu gestalten.
Dass Klimaschutzmaßnahmen Wählerstimmen kosten, ist eine falsche Wahrnehmung der Politik, ergab eine Studie. Doch diese Fehleinschätzung kann fatale Folgen haben.
Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar hat in der Jubiläumsfolge des Podcasts Gebäudewende über seine Sicht auf die Energieberatung gesprochen. Dabei erklärt er, wie Komplexität die Energiewende behindert, warum er das Thema Förderung sehr kritisch sieht und wieso er aus purem Interesse eine Prüfung zum Effizienzexperten absolviert hat.
Wie bauen wir in einer Welt sich verschärfender Ressourcenknappheit, wachsender Klimarisiken und steigenden regulatorischen Anforderungen zukunftsfähig? Diese Frage beschäftigt viele, die Gebäude planen, entwickeln oder betreiben. Antworten liefert das Fachbuch Zukunftsfähiges Bauen. Wie wir unsere...
Der diesjährige Bundeskongress des Energieberatendenverbandes GIH war keine reine Wohlfühlveranstaltung, trotz der Feier zum 25-jährigen Jubiläum. Mit ein Grund war das nach fast einhelliger Meinung der Anwesenden entkernte und verstümmelte Gebäudeenergiegesetz, jetzt Gebäudemodernisierungsgesetz, das die Regierung im Eiltempo durchbringen will. Dennoch gab es daneben auch Gelegenheit und Anlass, zufrieden zurück und mit Zuversicht nach vorne zu blicken. Alexander Borchert
Zwischen 2018 und 2025 verschwanden aus 195 deutschen Städten über 900.000 Bäume. Nur sieben erreichen den Richtwert von 30 Prozent Baumüberschirmung. Die Hitzebelastung steigt weiter.
Bei der Budgetsanierung sollte die Regierung in Wien nicht beim Klimaschutz und bei der Energiewende kürzen. Denn das spart zwar jetzt Geld, kostet mittelfristig aber ein Vielfaches der eingesparten Mittel.
Der Referentenentwurf zum GModG stößt beim GIH auf gemischte Reaktionen: Lob für einzelne Punkte, Kritik bei Klimaschutz und Verbraucherinformation.
Mit begrünten Flachdächern, die auch Regenwasser zwischenspeichern können, fördert man die Klimaresilienz des Gebäudes, aber darüber hinaus ebenso die der unmittelbaren Umgebung, der Kommune. In diesem Betrag wird erläutert, wie man auch bestehende Dächer für diese neue Aufgabe fit macht und welche technischen, bauphysikalischen und normativen Aspekte man dabei beachten muss. Dirk Baune, Marc Niewöhner
Ein Forschungsprojekt an der Hochschule für Technik Stuttgart hat untersucht, wie sich der Komplettaustausch von Bestandsfenstern zu verschiedenen Varianten ihrer energetischen Ertüchtigung verhält – in Bezug auf die klimawirksamen Emissionen im Lebenszyklus. Durchgespielt wurde das anhand von für die 1970er bis 1990er typischen Holz- und Aluminiumfenstern. Entstanden ist eine Entscheidungshilfe für Planende und Energieberatende. Markus Binder, Svenja Schäfer
Wer nachhaltig baut, baut teurer. Ob diese These stimmt, damit hat sich eine Diskussionsrunde auf dem Jahreskongress der DGNB beschäftigt. Die Kernaussagen: Nachhaltiges Bauen rechnet sich auf vielfältige Weise und ist auch eine Sache der Perspektive. Markus Strehlitz
Mit den derzeitigen Maßnahmen kann die EU ihre Klimaziele nicht erreichen, so eine Analyse. Der Weg zu Netto-Null führt demnach am besten über technologische Transformationen sowie strukturelle und gesellschaftliche Veränderungen.
Die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor steigen weiter, Klimaziele bleiben unerreicht. Der Energieberatendenverband GIH bewertet das aktuelle Maßnahmenpaket der Bundesregierung als unzureichend.
Das Umweltbundesamt empfiehlt den Umbau zur Schwammstadt. Das helfe nicht nur gegen Extremwetterereignisse, sondern erhöhe zudem die Lebensqualität.
Systematisches Energiemanagement ermöglicht Kommunen, Energie- und Betriebskosten nachhaltig zu senken und den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Wie das funktioniert, zeigen zwei Praxisbeispiele in Trier und Rheinland-Pfalz.
Der Klimaschutz der Bundesregierung macht schlapp: Die aktuellen Maßnahmen reichen nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen – besonders große Überschreitungen in den Sektoren Verkehr und Gebäude bis 2030
Das jüngst geleakte Klimaschutzprogramm liest sich zwar ganz anders als das Eckpunktepapier zum Gebäudemodernisierungsgesetz, jedoch reichen nach Ansicht des DEN die darin vorgeschlagenen Instrumente nicht aus, die deutschen Klimaneutralitätsziele bis 2045 zu erreichen.
Fenster können für Energieverluste im Gebäude sorgen oder für Energiegewinne – manchmal zu viel von beidem. Bei einer Lebenszyklusbetrachtung eines Bau- oder Umbauprojektes müssen ebenso Energieaufwand und Treibhausgasemissionen bei der Herstellung mitbedacht werden, genauso wie ihre Kreislauffähigkeit. Das geht bis hin zur Frage, ob im Bestand letztlich Austausch oder Erneuerung zielführend sind. Alexander Borchert
Das neue Web-Tool Transformationspfade der Prozesswärme bietet kleinen und mittleren Industrieunternehmen kostenfrei digitale Unterstützung zur CO₂-Reduzierung.
Enercity übernimmt die Patenschaft für das neue norddeutsche Netzwerk der Plattform Grüne Fernwärme und unterstützt Kommunen und Unternehmen beim fachlichen Austausch zur klimaneutralen Wärmeversorgung.
Die Bundesregierung muss beim Klimaschutzprogramm nachbessern, weil die darin enthaltenen Maßnahmen nicht ausreichen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Die deutsche Umwelthilfe hatte erfolgreich geklagt.
Klimaschutz ist wichtig, das wissen – entgegen einer derzeit gerne weitergereichten Desinformation – die meisten Menschen. Allerdings müssen die Gegebenheiten so geschaffen werden, dass alle – unabhängig vom Einkommen – mitwirken und profitieren können. Eine im vergangenen Jahr vom Thinktank Agora Energiewende veröffentlichte Studie macht der Politik hierzu konkrete Vorschläge. Alexander Borchert
An Baustoffen gibt es mehr als Beton, Kalksandstein, Stahl oder Ziegel. Alternativen wie Holz, Lehm oder Stroh punkten fast durchweg mit CO₂-sparender Herstellung und Kreislauffähigkeit. Da die Lebenszyklusbilanz eines Gebäudes zukünftig wichtiger werden wird, sollten sich Energieberatende mit diesen Materialien beschäftigen – auch wenn manche noch in der Entwicklung sind. Alexander Borchert