Mit dem EEG 2027 verlässt Deutschland das alte Förderdenken und setzt auf Markt, Flexibilität und Steuerbarkeit. Speicher, Ladepunkte und neue Vergütungsmodelle entscheiden darüber, wer künftig im Strommarkt gewinnt – und wer zurückbleibt.
Landesverband rechnet für 2025 mit einer zusätzlichen Wind-Leistung von mehr als 1.000 Megawatt. Doch trotz Genehmigungsrekord für 2026 blicken Projektentwickler mit Sorge in die Zukunft.
Wind an Land und Photovoltaik vom Dach können mit höheren Vergütungen rechnen als das EEG vorsieht. Bei Freiflächen-PV und Innovationsausschreibung gilt hingegen das Gesetz.
O & M ▪ Die kaufmännische Betriebsführung muss neue Erlösquellen sinnvoll einfließen lassen. Denn die Rendite kommt künftig nicht mehr nur aus der Einspeisevergütung. Sven Ullrich
Ohne Netzanschluss kann kein Strom eingespeist, keine Förderung nach EEG in Anspruch genommen und kein Beitrag zum klimaneutralen Strommix geleistet werden. In der Praxis aber wächst der Rückstau beim Anschluss neuer Anlagen.
Finanzielle Teilhabe gilt als Schlüssel für die Akzeptanz der Energiewende. Das Forschungsprojekt „KomFi“ analysiert, wie sich welche Maßnahmen auf den Ausbau der Erneuerbaren, Gemeinden und Anwohner auswirken.
Klimaschutz statt fossiler Subventionen: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wünscht sich weitere Förderung von Solarstrom und Wärmepumpen. Dagegen stößt staatliche Unterstützung für neue Gaskraftwerke auf Ablehnung.
Projektierer sollten die Auflagen zum Landschaftsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn vor Gericht werden die Beeinträchtigungen durch Solarparks sorgfältig erwogen, wie RA Dr. Thomas Binder erläutert.
Bundeswirtschaftsministerin plädiert vor Stadtwerkekongress für „Fitnesskur“ und Zuschläge 2026 zum Bau von Erdgasstrom-Backup-Kapazitäten.
Das Gutachten zum Stand der Energiewende sorgt für Verunsicherung, vor allem wegen der Schlussfolgerungen der Ministerin. Zubauziele könnten ins Rutschen geraten. Auf der Husum Wind plädieren Branchenvertreter für ein „Weiter so!“ – aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Ungebremst anschwellende Genehmigungen, schnellere Verfahren – Verband sieht gute Windkraft-Ausbaudynamik und wirbt für kluge Reformen ab Herbst.
Aktuell treiben Planer ihre zahlreichen genehmigten Projekte voran. Ein Geschäft mit technischen und politischen Herausforderungen.
Die finanzielle Beteiligung von Kommunen an Solar- und Windanlagen entwickelt sich in Deutschland von einer freiwilligen Regelung zu einer verpflichtenden Abgabe. In NRW drohen sogar Strafzahlungen bis zu 0,8 Cent pro Kilowattstunde.
Während der § 6 EEG auf Bundesebene ursprünglich nur eine freiwillige Beteiligung vorsah, haben mittlerweile fast alle Bundesländer eigene Gesetze eingeführt, die Betreiber verpflichten, Zahlungen zu leisten.
Betreiber von Photovoltaikanlagen kämpfen zunehmend mit ausbleibenden Zahlungen durch Netzbetreiber. Die Kanzlei Meyer-Köring hat darauf reagiert und die Plattform „Netzbetreiber antreiben“ ins Leben gerufen. Sie bietet rechtliche Unterstützung bei der Durchsetzung von EEG-Vergütungen.
Verträge für Grundstücke sind komplex, insbesondere die Regelungen zu Laufzeit und Kündigung. Der BGH stärkt die Position der Projektierer. Unser Experte RA Dr. Thomas Binder erläutert das Urteil.
Wirtschaftsministerin Reiche fordert Systemverantwortung von den Erneuerbaren – und meint damit vor allem die Abwälzung von Kosten. Das dürfte nicht die letzte Hürde sein, die die Regierung der Energiewende in den Weg legt.
Das interaktive Tool der Fachagentur Wind und Solar zur finanziellen Teilhabe von Gemeinden führt jetzt auch die Ländergesetze aus Thüringen, Sachsen und dem Saarland auf.
Derzeitiges Regierungsziel ist es, den künftigen Photovoltaik-Ausbau hälftig auf Gebäuden und hälftig auf Freiflächen zu errichten. In den letzten Wochen kam es vereinzelt zu Vorschlägen, künftig zu Lasten des Ausbaus auf Gebäuden stärker auf ebenerdig errichtete Solarparks zu setzen. Carsten Körnig ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Er warnt davor, die bürgernahe Energiewende abzuwürgen.
In einer Fallstudie untersuchte das Unternehmen Light Guard einen Windpark in der Nähe von drei Flugplätzen. Das Ergebnis ist beeindruckend.
Nina Scheer, bisher klima- und energiepolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, war Unterhändlerin der Klimaschutz-/Energie-Facharbeitsgruppe für den Koalitionsvertrag der nun wohl kommenden CDU/CSU-SPD-Bundesregierung. Im Interview bewertet sie das Ergebnis und die von den Parteichefs nachträglich eingearbeiteten kritischen Aspekte.
Der Bundeswirtschaftsminister soll entgegen Gerüchten angeblich im Bundestag bleiben, aber ins Auswärtige wechseln. Warum das mehr über seine Energiewendebilanz verriete als beabsichtigt.
Es müssen nicht unbedingt Contracts for Difference sein, um alle EU-Anforderungen an die Förderung erneuerbarer Energien zu erfüllen, schreibt die Stiftung Umweltrecht. Sie hätten allerdings einen großen Vorteil.
Am 29. März 2000 erging der Beschluss des Parlaments. Sofort danach wurde das EEG im Bundesgesetzblatt verkündet und trat am 1. April in Kraft. Kein Aprilscherz, wie seine Gegner erkennen mussten. Erst belächelt, dann bekämpft – und mittlerweile ein globaler Trend.
Die wohl baldigen Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD haben sich mit den Grünen auf das 500-Milliarden-Investitionspaket geeinigt. Was nun kommt.