Das zeigt ein Simulator, den das Fraunhofer ISE entwickelt hat. Allein bei 20 Gigawatt Speicherleistung mehr sinken die Kosten um 1,2 Milliarden Euro pro Jahr. Deshalb muss der Speicherausbau beschleunigt werden.
Batteriespeicher könnten Strompreisspitzen drastisch dämpfen und den Marktwert von Solarstrom deutlich steigern. Das zeigt eine neue Simulation des Fraunhofer ISE. Doch der regulatorische Rahmen hält mit dem Ausbau nicht Schritt.
Die vorgelegten Entwürfe zu den beiden Gesetzen enthalten zwar leichte Verbesserungen gegenüber den ursprünglich geplanten Hürden für die Energiewende. Doch die grundlegenden Kritikpunkte bleiben erhalten.
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) fordert, die flexible Netznutzung direkt im EEG zu verankern. Individuell verhandelte Netzanschlussverträge blockierten den Ausbau. Ein juristisches Gutachten liefert dazu konkrete Vorschläge.
Der Branchenverband BDSH kritisiert den Referentenentwurf zum Netzpaket aus dem Bundeswirtschaftsministerium scharf. Der Entwurf bestrafe Solarhandwerksbetriebe und Verbraucher, statt Netzengpässe zu lösen. Besonders Solardachanlagen drohten unattraktiv zu werden.
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) hat nachgerechnet, wie teuer ein zentral organisierter Kapazitätsmarkt in den kommenden beiden Jahrzehnten wird. Wenige Cent pro Kilowattstunde summieren sich zu enormen Belastungen
Die Durchschnittsrendite aufs Eigenkapital liegt bei den Netzbetreibern bei gut 20 Prozent. Einige schaffen es sogar auf 40 bis 50 Prozent. Der Netzbetrieb muss endlich an die Leistung geknüpft werden. Dann klappt es auch mit der Ertüchtigung des Netzes für die Energiewende.
Einige der großen Verteilnetzbetreiber machen seit Jahren zweistellige Renditen auf Kosten ihrer Stromkunden. Davon betroffen sind rund die Hälfte aller Stromkunden, wie eine aktuelle Analyse zeigt. Diese Verteilnetzbetreiber haben hohe Gewinnmargen.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Artenvielfalt auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen rapide steigt, wenn diese mit Solaranlagen bebaut werden. Wie schnell dies geht, hängt aber von einigen Voraussetzungen ab.