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192 Megawatt für Puke Kapo Hau: Neuseeland baut wieder Windparks

40 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 192 Megawatt (MW) markieren den Einstieg von Windturbinenbauer Nordex in den neuseeländischen Markt, wie das Unternehmen am Donnerstag mitgeteilt hat. Der Auftrag für den Bau dieses Windparks im äußersten Süden der Südinsel des ozeanischen Staates solle zur tatsächlichen Inbetriebnahme der Turbinen ab Mitte 2028 führen. Auftraggeber ist das in den Aktienmärkten in Australien und Neuseeland gelistete Unternehmen Mercury, das zu Teilen dem neuseeländischen Staat gehört.

Wann der Windpark komplett einspeisen wird, legten die Partner nicht öffentlich fest. Bestellt sind Windturbinen vom Typ N133/4.8 Megawatt (MW) mit 133 Meter Rotordurchmesser. Die erste Turbine soll auf einem 90 Meter hohen Stahlturm entstehen – womit die Anlage mit dem Rotor wohl verhältnismäßig tief in Bodennähe ausgreifen wird: in etwas mehr als 20 Meter Höhe.

Mercury habe fünf von nur sechs in den vergangenen fünf Jahren in dem sehr großen Inselstaat entstandene Windparks errichtet, sagte Unternehmenschef beziehungsweise CEO Stew Hamilton. Mit der Bestellung unterstütze Mercury sehr gerne den Eintritt eines weiteren Windturbinenherstellers in den Markt.

In Neuseeland waren 2004 erstmals mehr als 100 MW Windkraft am Netz. Von 2007 an bis 2011 errichteten Unternehmen jährlich immer neue Windparks und erhöhten die Erzeugungskapazitäten auf zunächst etwas mehr als 600 MW. Doch erst seit 2029 setzten Unternehmen im Land den Windkraftzubau fort. Bis Ende 2025 sollen gemäß dem Statistikanbieter Wind Power 33 Windparks mit zusammen 1.263 MW in Betrieb gegangen sein. Mitte 2024 ging der neuseeländische Windenergieverband von 750 weiteren genehmigten Windenergiekapazitäten an Land auf dem Staatsgebiet aus sowie von rund 3.000 MW, für die es konkrete und bekannte Projektierungsarbeiten gebe.