Erneuerbare Energien bei Google bevorzugen
Wie das Erneuerbare-Energien-Unternehmen Juwi im Oktober meldete, hat es „mit drei renommierten Unternehmen“ Verträge für eine Gesamtbetreuung von sechs künftigen Batteriespeichern unterzeichnet. Diese Batterieanlagen sind bereits im Bau und sollen binnen eines halben Jahres den Betrieb aufnehmen. Die Speicherkapazitäten der offenbar sehr unterschiedlich ausgelegten und nun Juwi zusätzlich für zunächst „die ersten Jahre“ der Betriebszeit anvertrauten Speicheranlagen reicht von 4 bis 100 Megawattstunden (MWh). Die Rheinland-Pfälzer Generalisten in Sachen Erneuerbare-Energien-Stromtechnik – Juwi entwickelt seit vielen Jahren Anlagenparks sowohl für Photovoltaik (PV) als auch kombinierte Hybrid-Parks mit PV und Speichern – werden sowohl die Betriebsführungsservice-, als auch die Wartungsdienste sowie die technische Betriebsführung selbst übernehmen.
Vattenfalls „erstes physisches Großbatterie-Portfolio“ mit 286 Megawatt Regelleistung
Juwi: Stark wachsendes BESS-Portfolio von derzeit 180 MW
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Bereits seit 2021 übernimmt Juwi im Kundenauftrag die Service- und Wartungsaufträge für separate Batteriespeicheranlagen. Im Frühjahr 2025 startete das Unternehmen mit dem Angebot der zusätzlichen technischen Betriebsführung für die gemäß ihrer internationalen Abkürzung sogenannten BESS-Anlagen. Zudem vereinbarte Juwi mit dem BESS-Projektierungsunternehmen Axsol im März 2026 durch eine Übereinstimmungserklärung, künftig im Rahmen einer Kooperation und strategischen Partnerschaft den neuen Partner Axsol bei Betriebsführung, Service und Wartung zu unterstützen. Nach einem schon im Frühjahr 2025 von Juwi in die Betreuung übernommenen kleineren Axsol-Speicher sollte Juwi noch drei bis Ende 2026 fertig werdende neue Batterieanlagen in Niedersachsen, der Oberlausitz und in Schwaben mit zusammen 89 MWh ins Juwi-Batteriespeicher-Betriebsführungsportfolio kommen.
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Nachdem die Übernahme dieser drei Axsolspeicher bereits zu einem betreuten Speichervolumen unter der Juwi-Expertise von 400 MWh geführt hatte, meldet Juwi nun eine bevorstehende Vergrößerung des Betriebsführungsportfolios auf bereits 700 MWh: So viel werde das Unternehmen im Kundenauftrag betreuen, sobald die nun neu angekündigten nächsten sechs anvertrauten BESS-Projekte fertig sind. Dieses Speichervolumen entspricht auch den jüngsten aus Deutschland gemeldeten bislang größten Batteriespeicherprojekten von Energieversorgungsunternehmen, die nun BESS-Anlagen an strategisch zur Netzregulierung ausgewählten Standorten im Höchstspannungsnetz bauen. Diese sollen dort den Übertragungsnetzbetreiber beim Ausregeln von schwankender wetterabhängiger Stromerzeugung und ebenso schwankendem Stromverbrauch die Regelenergie liefern können.
Der Axsol-Geschäftsführer Jürgen Zinecker erklärte die Auftragsvergabe so: „BESS-Projekte schlüsselfertig zu realisieren ist unsere Kernkompetenz — sie dauerhaft wirtschaftlich zu betreiben erfordert einen spezialisierten Partner. Mit JUWI haben wir genau das gefunden“: nämlich ein Betriebs- und Instandhaltungs-Team für das international sogenannte Operation and Maintenance (O&M), also „ein O&M-Team mit nachgewiesener BESS-Erfahrung und klaren Prozessen. Für unsere Kunden bedeutet das eine durchgängige Verantwortung aus einer Hand — vom ersten Spatenstich bis in den langfristigen Betrieb.“