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Küstenfernes Zwei-Gigawatt-Windkraftfeld nutzt nun leistungsstärkste Offshore-Anlage

Gemäß mehreren übereinstimmenden Agentur- und Medienberichten sowie Meldungen digitaler sozialer Medien, etwa auf den Austauschplattformen Facebook oder Linkedin, hat der erste Großeinsatz der wohl künftigen Windturbinen-Nennleistungs-Oberklasse begonnen. Die als Projektierungs- und Betreiberkonzern fungierende China General Nuclear Power Corporation (CGN) hat den Doppelwindpark Fanshi 1 und Fanshi 2 mit jeweils einem Gigawatt Erzeugungskapazität in Betrieb genommen. Der volle Netzanschluss soll bereits bis zum 24. September erfolgt sein. Während die allermeisten der 131 Anlagen des Windparks gemäß den wenigen frei und öffentlich zugänglichen Daten sich rechnerisch als Anlagen mit rund 14 Megawatt (MW) Nennleistung identifizieren lassen, tragen dennoch 18-MW-Turbinen in einer weltweiten Premiere schon fast ein Drittel zur Parkgesamtleistung bei.

In dem CGN-Windpark Yangjiang Fanshi vor der südchinesischen Provinz Guangdong sind nun 33 Offshore-Windenergieanlagen mit jeweils 18 MW Nennleistung und 292 Meter Rotordurchmesser im Einsatz. Wie sich CGN in den Berichten zitieren lässt, ist es wohl „der erste großformatige Einsatz von Offshore-Windenergie-Anlagen mit 18 MW“ in einem kommerziellen Meereswindpark.

Zulieferndes Produktionsunternehmen der Anlagen mit einer zusammengerechneten Erzeugungskapazität von 594 MW war Ming Yang. Der zu den führenden chinesischen Windturbinenbauern gehörende Konzern – weltweit als Nummer Drei gemessen an jährlich errichteten Kapazitäten – lieferte Anlagen vom Typ Myse 18.0-292. Und bei den anderen Turbinen im Windpark könnte es sich um das Vorgängermodell Myse 14.X-260 handeln.

Der nun in den Betrieb startende Windpark ist mit einer Küstenentfernung von bis zu 81 Kilometern und einer Wassertiefe bis 53 Meter ein eher aufwändiges Projekt. Verbunden sei er mit der ersten chinesischen Blindleistungs-Ausgleich-Station für eine elektrische Spannung von 500 Kilovolt, die dazu diene, die Spannung über die lange Distanz an Land aufrechterhalten zu können, ist zu erfahren.