Das geopolitische Geschehen verschärft erneut die Situation auf dem österreichischen Energiemarkt. PV Austria warnt, dass fehlende gesetzliche Rahmenbedingungen und energiepolitische Weichenstellungen die Auswirkungen der aktuellen Öl- und Gaskrise zusätzlich verstärken. Gleichzeitig sieht der Verband in Photovoltaik und Stromspeichern zentrale Bausteine für mehr Energieunabhängigkeit.
Aus Sicht der Branche sind dafür vor allem rasche politische Maßnahmen notwendig:
Umsetzung des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes ElWG.
Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes EABG. Start einer Speicheroffensive.
Trotz unsicherer Rahmenbedingungen wächst der Photovoltaik-Ausbau in Österreich weiter. Im vergangenen Jahr wurden 62.300 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,6 Gigawatt in Betrieb genommen. Nach den Rekordjahren entspricht dies jedoch einem Rückgang von 22 Prozent gegenüber 2024.
Insgesamt deckt Photovoltaik mit rund 9,8 Terawattstunden inzwischen etwa 15 Prozent des Stromverbrauchs. (NW)