Zweites Rekord-Jahr in Folge: So haben die Übertragungsnetzbetreiber 2025 für vier wichtige Höchstspannungsleitungen alle Verfahren abgeschlossen. Die erste „Stromautobahn“ soll 2026 in Betrieb gehen. Damit hat die zuständige Bundesbehörde Bundesnetzagentur (BNetzA) erneut rund 2.000 Kilometer Stromleitungen genehmigt, was ungefähr 45 Prozent mehr Leitungsstrecke war, als im Vorjahr mit noch 1.280 Kilometer. Insgesamt seien damit für rund 4.700 Leitungskilometer in Zuständigkeit der Bundesnetzagentur die Verfahren vollständig abgeschlossen, teilte die BNetzA mit.
Das entspricht sogar etwas mehr, als es die Planung vorsieht (siehe Grafik). Weitere 4.100 Kilometer Stromleitungen befanden sich Ende 2025 noch im oder vor dem Planungs- und Genehmigungsverfahren. Schon 2026 müssten davon über 1.000 Kilometer in Betrieb gehen. (kw/tw)