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Mit Wärme aus dem Rechenzentrum heizen

Die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden, insbesondere von Bauten unter Denkmalschutz, gilt als eine der größten Hürden der Wärmewende. Eine Dämmung der Fassade ist oft nicht möglich. Das Pallasseum, ein denkmalgeschützter Wohnkomplex aus den 1970er-Jahren, stand genau vor dieser Herausforderung.

Seit der Inbetriebnahme der neuen Wärmeversorgung ist sie gelöst. Denn sie nutzt die Abwärme eines benachbarten Rechenzentrums der Deutschen Telekom. Entwickelt hat das Konzept Gasag Solution Plus in Zusammenarbeit mit der Telekom-Tochter PASM.

Eine Wärmepumpe hebt die Temperatur der Abwärme an

Das technische Prinzip ist ebenso effizient wie intelligent: Die Niedertemperatur-Abwärme mit Temperaturen unter 30 Grad Celsius wird in dem Rechenzentrum mit einer leistungsstarken Wasser/Wasser-Wärmepumpe auf eine Temperatur von 70 bis 75 Grad Celsius angehoben und über eine 140 Meter lange Nahwärmetrasse in die Heizzentrale des Pallasseums geleitet. Dort werden rund 500 Wohnungen zuverlässig mit der Abwärme versorgt. Ein moderner Gaskessel sichert die Spitzenlasten ab. Auf diese Weise sollen künftig rund 65 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs gedeckt werden. Quelle: Gasag/jb

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 Lesen Sie über die Wärmeversorgung des Pallasseums auch unseren Artikel im GEB 10-2025.