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BEE-Energiedialog

Ukraine: Dezentrale Energien entscheidend

Politische Weichenstellung und Resilienzfragen standen beim Branchentreffen vor 4.000 Online-Zuschauer und Publikum auf dem Euref-Campus Berlin im Fokus. Mit dem Energiedialog eröffnet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) das energiepolitische Jahr in einer Phase tiefgreifender globaler Unsicherheiten. In ihrer Grundsatzrede betonte BEE‑Präsidentin Ursula Heinen‑Esser, in Zeiten geopolitischer Krisen zeigten erneuerbare Energien ihre strategische Bedeutung, stabilisierten Preise, reduzierten Importabhängigkeiten und stärkten die Resilienz des Energiesystems. Breite gesellschaftliche Verankerung der Energiewende mache das System robust und anpassungsfähig. Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev griff dies auf. Unter den Kriegsbedingungen seines Landes zeige sich der Wert dezentraler Lösungen. Kleine Solarsysteme, Batteriespeicher und Notstromlösungen würden für Haushalte, Krankenhäuser und Unternehmen zur Lebensader. Viele investierten gemeinsam in Solaranlagen auf Dächern, unterstützt durch staatliche Programme. Solarenergie ermögliche sichere Kühlketten und Grundversorgung und halte Wirtschaft und Verwaltung funktionsfähig. (NW)