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Was geht, Hyfindr?

KI braucht Wasserstoff

Hyfindr-Geschäftsführer Steven Oji

erzählt von Besonderheiten und Begegnungen aus
der internationalen Welt des Wasserstoffs.

Wem ist aufgefallen, dass Jensen Huang zu ­H2-Investitionen aufruft?

Nach Jensen Huang, Gründer und Vorstandschef von NVIDIA, bewirkt die Künstliche Intelligenz (KI) derzeit grundlegende Veränderungen auf fünf Ebenen: Energie, Chips, Infrastruktur, Modelle und Anwendungen. Bemerkenswert ist, was zuerst genannt wird: Energie. Ohne sie funktionieren weder Chips und Rechenzentren noch KI-Modelle und Anwendungen.

Wenn Huang mit seiner Vision der AI Factories richtig liegt, wird KI nicht nur die Nachfrage nach Rechenleistung explodieren lassen, sondern auch nach Energie.

Im Juni war Huang bei Sequoia Capital zu Gast, einer der renommiertesten Wagniskapitalgesellschaften im Silicon Valley. Dort erklärte er sein Modell und nannte die Energieebene die „größte Chance seit mehreren Generationen“ für die Energiewirtschaft – insbesondere für Investitionen in nachhaltige Energie.

Huang nennt ausdrücklich die Technologien: Kernenergie, Windkraft, Solarenergie – und Wasserstoff.

Natürlich sagt Huang damit nicht, dass Wasserstoff die Energieversorgung der KI allein sichern wird. Aber er macht deutlich: Der Aufbau der KI-Infrastruktur wird gewaltige Investitionen in neue Energieerzeugung und -infrastruktur auslösen.

Hier sollten wir als Wasserstoffbranche hinschauen und Geschäftschancen suchen. Eine Stärke von Wasserstoff ist seine Fähigkeit, große Energiemengen zu speichern und bedarfsgerecht bereitzustellen.

Damit treffen zwei Megatrends aufeinander: KI benötigt immer mehr Energie; die Energiewende braucht Lösungen, um erneuerbare Energie zu speichern, zu transportieren und flexibel bereitzustellen.

Davon, dass bei dem Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung Wasserstoff eine wichtige Rolle spielt, ist übrigens auch das neuste OpenAI-Modell ­„Astra 6“ überzeugt.

Fragt selbst gerne nach!