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International

Thyssenkrupp Nucera plant 260-MW-Elektrolyseanlage für grünes Ammoniak in Indien

Es ist das erste indische Projekt für grünen Wasserstoff im Portfolio von Thyssenkrupp Nucera. Das Unternehmen soll im Rahmen der FEED-Studie ein Integrationskonzept für die alkalische Wasserelektrolyse (AWE) in eine geplante Anlage zur Herstellung von grünem Ammoniak entwickeln. Auftraggeber ist das indische Unternehmen Juno Joule, das das Projekt gemeinsam mit der Select Energy entwickelt.

Grünes Ammoniak soll nach Europa exportiert werden

Die geplante Anlage soll eine installierte Elektrolyseleistung von 260 MW haben. Der erzeugte grüne Wasserstoff soll vor Ort zu grünem Ammoniak weiterverarbeitet werden, das den Anforderungen der europäischen Regulierung für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO) entspricht. Das Ammoniak soll in erster Linie nach Europa exportiert werden. Die Anlage soll erneuerbare Energie aus einer Kombination von Solar-, Wind- und Wasserkraft nutzen.

Investitionsentscheidung für Geschäftsjahr 26/27 erwartet

Nach Abschluss der FEED-Phase wollen Thyssenkrupp Nucera und Juno Joule das Projekt weiterentwickeln. Ziel sei es, in der nächsten Phase einen Vertrag über Engineering, Procurement und Fabrication (EPF) abzuschließen, teilt Thyssenkrupp Nucera mit. Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Investitionsentscheidung (FID), die nach Unternehmensangaben für das Geschäftsjahr 26/27 erwartet wird.

Thyssenkrupp Nucera baut Indien-Engagement aus

Das Unternehmen hatte bereits im Februar eine Partnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) geschlossen, um die Entwicklung von Märkten für grünen Wasserstoff und Power-to-X in Indien voranzutreiben. Die Kooperation soll internationale Entwicklungszusammenarbeit und technologisches Know-how aus der Privatwirtschaft verbinden.