Auf dem früheren Kohlekraftwerksgelände Moorburg errichten die Hamburger Energienetze den H2-Connector. Die Anlage soll ab Herbst 2027 als Schaltstelle zwischen Großelektrolyseur, bundesweitem Wasserstoff-Kernnetz und dem Verteilnetz HH-WIN dienen.
Sunfire hat den Bau einer Testanlage für seine neueste Generation von Hochtemperatur-Elektrolyseuren (SOEC) im Industriepark Lausitz in Schwarzheide begonnen. Dort will das Dresdner Unternehmen die Technologie unter industriellen Bedingungen langfristig validieren.
Tyczka Hydrogen übernimmt den Wasserstoff-Hub im hessischen Hünfeld-Michelsrombach von ABO Energy. Der Standort umfasst einen 5-MW-PEM-Elektrolyseur, eine Trailer-Abfüllstation und eine öffentliche 350-bar-Tankstelle.
Für den Ausbau seiner Produktionsanlagen in Kawasaki erhält Asahi Kasei Fördermittel der Präfektur Kanagawa und der Stadt Kawasaki. Bis 2028 soll dort eine Jahreskapazität von mindestens 2 GW für Zellrahmen und Membranen alkalischer Elektrolyseure entstehen. Mit der bestehenden Kapazität für Chlor-Alkali-Elektrolyseanlagen würde die jährliche Gesamtkapazität damit auf über 3 GW steigen.
Die Stadtwerke Stuttgart und das ZSW entwickeln im Projekt SCH2EDULIZER eine KI-gestützte Software für den Betrieb der vier Elektrolyseure am Green Hydrogen Hub Stuttgart. Sie soll Produktion, Batteriespeicher und Strommarkt optimal steuern.
Das US-belgische Unternehmen Power to Hydrogen hat einen 500-kW-Elektrolyseur mit Anionenaustauschmembran (AEM) an den Hafen Antwerpen-Brügge geliefert. Es ist nach Unternehmensangaben die weltweit erste Anlage, die 250-kW-AEM-Stacks nutzt. Die Inbetriebnahme ist für September geplant.
The US-Belgian company Power to Hydrogen has delivered a 500 kW electrolyser with anion exchange membrane (AEM) to the Port of Antwerp-Bruges. According to the company, it is the world's first facility to use 250 kW AEM stacks. Commissioning is planned for September.
Die Regionalverkehr Köln (RVK) hat in Mechernich mit dem Bau einer Wasserstofftankstelle samt Elektrolyseur begonnen. Die Anlage soll Ende 2026 in Betrieb gehen und stündlich 36 Kilogramm grünen Wasserstoff produzieren. Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt mit rund 15 Millionen Euro.
Der erste Elektrolyse-Wasserstoff aus Lingen ist im Chemiepark Marl angekommen. Damit arbeiten alle Bausteine des Projekts GET H2 Nukleus – Erzeugung, Transport und Abnahme – erstmals im Verbund. Die Leitungen gehören zu den ersten Abschnitten des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes.
Der finnische E-Methan-Entwickler Nordic Ren-Gas und der Dresdner Elektrolyse-Hersteller Sunfire haben eine langfristige Partnerschaft geschlossen. Sunfire wird damit bevorzugter Technologiepartner für die Wasserstoff- und E-Methan-Projekte von Ren-Gas.
RCT Hydrogen from Konstanz is supplying a turnkey 10 MW electrolyser for the "Green Hydrogen Sines" project at the Port of Sines. The client is the project development company Beyond Green. Delivery is scheduled to begin in 2026, with production starting in the summer of 2027.
RCT Hydrogen aus Konstanz liefert einen schlüsselfertigen 10-MW-Elektrolyseur für das Projekt „Green Hydrogen Sines“ im Hafen von Sines. Auftraggeber ist das Projektentwicklungsunternehmen Beyond Green. Die Auslieferung soll 2026 beginnen, die Produktion im Sommer 2027 anlaufen.
Die Stadtwerke Stuttgart (SWS) dürfen ihre geplante Wasserstofferzeugungsanlage im Stuttgarter Hafen in geänderter Ausführung bauen. Das Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart hat den entsprechenden Änderungsantrag genehmigt. Zuvor hatten die SWS den Lieferanten der Elektrolyseure gewechselt.
Techfem hat den Bau des ersten Hydrogen Valley in Kalabrien in Lamezia Terme abgeschlossen. Das Produktions- und Verteilzentrum für grünen Wasserstoff, das für den Betreiber Teca Gas entwickelt wurde, basiert auf einem PEM-Elektrolyseur mit 2 MW Leistung. Nach behördlichen Prüfungen soll die Anlage im September 2026 den Betrieb aufnehmen.
Frankreich hat Mantle8 eine exklusive Explorationslizenz für natürlichen Wasserstoff und Helium in den Pyrenäen erteilt. Mit dem Projekt Hydrogeco startet das Unternehmen in die nächste Phase – eine Förderung ist bisher aber noch nicht genehmigt.
Ein Forschungsteam aus Kassel, Bochum und Lissabon hat eine Methode entwickelt, mit der Cyanobakterien länger und stabiler Wasserstoff produzieren können. Ein Redoxpolymer schützt die Zellen vor dem hemmenden Sauerstoff aus der Photosynthese.
Sunfire errichtet im Industriepark Lausitz in Schwarzheide eine Testanlage für seine Hochtemperatur-Elektrolyse. Der Dresdner Elektrolyseur-Hersteller will damit Praxiserfahrungen für den industriellen Einsatz der SOEC-Technologie sammeln. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant.
Das US-Unternehmen Power to Hydrogen (P2H2) liefert einen 0,5-MW-Elektrolyseur an das norwegische Forschungsinstitut SINTEF. Die Anlage soll grünen Wasserstoff für die Herstellung von emissionsfreiem Aceton aus CO2 erzeugen. Sie ist Teil des EU-Projekts PYROCO2. Power to Hydrogen (P2H2) aus Columbus, Ohio, hat einen verbindlichen kommerziellen Auftrag des norwegischen Forschungsinstituts SINTEF erhalten. Das Unternehmen soll ein Elektrolyseursystem auf Basis einer Anionenaustauschmembran (AEM) mit einer Leistung von 0,5 MW liefern. Die Lieferung ist nach Unternehmensangaben für das vierte Quartal 2026 geplant. Installiert werden soll die Anlage am SINTEF-Standort in Tiller, Norwegen.
Das französische Explorationsunternehmen Mantle8 hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 31 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Kapital will das Unternehmen eine weltweite Bohrkampagne zur Erschließung von natürlichem Wasserstoff finanzieren.
Horizon Fuel Cell Technologies hat nach eigenen Angaben das weltweit erste Elektrolysesystem auf Basis einer Anionenaustauschmembran (AEM) im 5-MW-Maßstab ausgeliefert. Es soll grünen Wasserstoff für die Stahlproduktion bei Rockcheck Steel im chinesischen Tianjin erzeugen.
Das von GP Joule initiierte Wasserstoffökosystem eFarm Nordfriesland wird ausgebaut. Für die Erweiterung der Elektrolyse in Bosbüll erhält die Betreibergesellschaft eFarming einen Förderbescheid über knapp 1,6 Millionen Euro vom Land Schleswig-Holstein.
Natürlicher Wasserstoff aus geologischen Quellen weckt Hoffnungen als günstige Energiequelle. Ein aktuelles Impulspapier der Initiative ESYS zeigt jedoch erheblichen Forschungsbedarf. Als Gamechanger taugt der weiße Wasserstoff nach Einschätzung der Fachleute jedoch nicht.
Der Dresdner Elektrolyseur-Hersteller Sunfire hat ein neues 50-MW-Druck-Alkali-Elektrolysemodul vorgestellt. Das outdoor-fähige System Hylink Alkaline 23 soll die Gesamtanlagenkosten großer Wasserstoffprojekte nach Unternehmensangaben um bis zu 50 Prozent senken.
Das Norddeutsche Reallabor geht nach fünf Jahren Laufzeit in die Ergebnisphase. Das mit 30 Mio. Euro vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Großprojekt legt Handlungsempfehlungen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft vor.