2023 hat die BIM Berliner Immobilienmanagement die erste Feuerwache in Deutschland seriell saniert. Im Interview mit dem Dena-Kompetenzzentrum Serielles Sanieren erläutert Angelika Hofmann-Nickel, Bereichsleiterin Baumanagement der BIM, warum serielles Sanieren ein unverzichtbarer Baustein ist, um kommunale Bestände klimaneutral zu machen.
Beispiele für die serielle Sanierung von Mehrfamilien- und Gewerbehäusern finden sich inzwischen zuhauf. Vier Projekte zeigen, dass es auch bei Einfamilienhäusern funktioniert.
Aus leer wird lebendig: Eine serielle Sanierung lässt aus einem ehemaligen Finanzamt in Pirna ein energieeffizientes Mehrgenerationenhaus werden.
Serielles Sanieren hat sich als unverzichtbare Säule für den klimaneutralen Bestand etabliert. Das zeigen drei serielle Sanierungsprojekte in Köln.
Die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Rheingau Taunus wagte sich bei drei Mietshäusern in Idstein erstmals an eine serielle Fassadensanierung. Die vorgefertigten Elemente inklusive Fenster, Verschattung und teilweise Haustechnik verkürzten die übliche Bauzeit von mehr als einem Jahr auf rund fünf Wochen. Der Primärenergiebedarf reduzierte sich um den Faktor 12. Claudia Siegele
Aufgrund der BEG-Förderung sind die Kosten serieller Sanierungen für Mehrfamilienhäuser nach Erhebungen der Dena mittlerweile auf dem Niveau konventioneller Verfahren, bei deutlich kürzerer Bauzeit. Noch ist die Zahl der Projekte aber gering.
In Ludwigsfelde lässt das kommunale Wohnungsunternehmen Märkische Heimat einen der ersten WBS 70-Plattenbauten seriell sanieren.
Nachfrage rasant steigend – so beschreibt die Dena die Entwicklung beim seriellen Sanieren. Die Investitionen würden inzwischen eine Milliarde Euro übersteigen.