Die Modulhersteller müssen ab 1. April 2026 die volle Mehrwertsteuer auf exportierte Solarmodule bezahlen. Das spüren die Kunden jetzt schon. Martin Schachinger von PV Xchange warnt vor allzu forschen Drehen an der Preisschraube.
Die Exportrabatte laufen Ende März aus, Peking hat ein Machtwort gesprochen. Fällt diese Subvention weg, müssen die Produzenten aus dem Reich der Mitte ihre Preise erhöhen. Überzogene Forderungen dürften sich als Illusion erweisen.
Angesichts weiter fallender Modulpreise geraten qualitativ hochwertige Produkte unter Druck. Die Hersteller sparen an allen Ecken und Enden. Die Kunden bekommen, was sie bestellen – und verdienen. Auch wenn es sich über kurz oder lang rächen dürfte.
Über das Jahr hinweg haben sich die Modulpreise nur wenig am unteren Ende der Skala bewegt. Ob diese Situation weiter anhält, ist unklar. Doch die Hersteller bräuchten höhere Preise, um die Qualität aufrechtzuerhalten.
Rund 17 Prozent des produzierten Solarstroms werden inzwischen vor Ort genutzt. Das Fraunhofer ISE hat für diese Analyse ein neues Auswertungsmodell entwickelt.
Im Großhandel und in Lieferverträgen wurden Solarmodule im November auf historisch niedrigem Stand verkauft. Denn das Angebot überstieg wieder die Nachfrage, was weiter Druck auf die Preise ausübt.
Hocheffiziente Paneele kosten jetzt fast so wenig wie Standardmodule. Die Entwicklung der Preise bleibt ohne klare Tendenz, was unter anderem mit Entscheidungen in Peking zusammenhängt.
Im September und Oktober zeigten sich die Modulpreise volatil. Die Ausschläge nach oben und unten waren nur von kurzer Dauer, ein Trend ist schwer erkennbar. Viel hängt künftig davon ab, ob Peking seine Subventionen kappt.
In den vergangenen beiden Monaten haben sich die Modulpreise kaum bewegt. Die Situation am Markt ist von Unsicherheit aufgrund einer unklaren Politik geprägt. Das wirkt sich auf die Nachfrage und damit auf die Preise aus.
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos – sowohl bei Pkw als auch bei Lkw – geht kontinuierlich weiter. Inzwischen ist das Laden in der Regel auch billiger als das Tanken. Der BDEW warnt vor Diskussionen, die CO2-Flottengrenzwerte aufzuweichen.
Im August zeigten die Modulpreise weiter nach unten. Damit wurde erneut ein historischer Tiefststand erreicht. Fast alle Leistungsklassen liegen auf oder unter dem Wert vom Jahreswechsel, dem letzten Allzeittief.
Die Stille im Modulhandel ist vorbei, die Preise rutschen – und zwar kräftig. Sie fielen in allen Leistungsklassen gegenüber Juni 2025 um fünf bis acht Prozent. Damit kommt das ungesunde Niveau vom Jahresbeginn wieder in Sichtweite.
Eine schwächelnde Nachfrage überall auf der Welt lässt die Modulpreise derzeit wieder sinken. Ob diese Entwicklung alle Hersteller der Paneele überleben, ist ungewiss.
Im Juni gab es kaum Bewegung im Modulmarkt – weder in die eine noch in die andere Richtung. Die Preise sahen eine leichte Korrektur nach unten, bedingt durch die laue Nachfrage.
Bei den Kosten für Solarmodule ist kaum Bewegung drin. Eine Prognose ist schwierig. Denn viele Hersteller verkaufen immer noch unter den Produktionskosten, mit entsprechenden Auswirkungen auf die Branche.
Die Erholung der Modulpreise ebbt offenbar wieder ab. Zwar haben einige Großhändler in ihren Shops die Preise leicht erhöht, weil Nachschub nicht schnell genug in die Lager kommt. Ein echter Trend ist das aber nicht.
Im April stiegen die Preise für Solarmodule in Europa weiter leicht an, der Trend vom März setzte sich fort. Bemerkbar machte sich der Preisanstieg vor allem bei leistungsstarken Modulen mit verschiedenen Rückseitenfolien.
Die Preise für Solarmodule sind in den vergangenen Wochen trotz der Zollpolitik des amerikanischen Präsidenten weitgehend stabil geblieben. Ist es nur die Ruhe vor dem Sturm? Ein weiterer Preiskampf würde aber nicht nur die europäische Industrie ruinieren.
Zwar gibt es weiterhin Bewegung nach oben bei den Kosten für Solarmodule. Doch die Preise für andere Komponenten wie Wechselrichter und Speicher bleiben stabil auf niedrigerem Niveau. Dies wirkt sich auf die Anlagenpreise aus.
Im März wurden Solarmodule teurer. Alle Leistungsklassen legten im Schnitt ein halbes Eurocent pro Watt zu. Dieser Trend gilt für den Großhandel und diverse Plattformen im Internet gleichermaßen.
Die neue Bundesregierung will die Strompreise reduzieren. Wie das gelingen kann und welche Rolle dabei die Photovoltaik spielt, weiß Jörg Ebel, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft.
Podcast (Englisch): Eine Investition in Solarkraftwerke ist besonders attraktiv, wenn die Modulpreise wie derzeit niedrig sind. Aber das könnte sich bald ändern. Auch der Markt für Batteriespeicher ist in Bewegung. Insbesondere für Investitionen in große Speichersysteme ist er derzeit sehr attraktiv. Doch dieses Fenster könnte sich bald schließen. Wir haben mit dem niederländischen Analysten Gerard Scheper darüber gesprochen, wann dies passieren könnte, warum und wer die Hauptakteure im Geschäft sind.
Nachdem sich die Preise zu Jahresbeginn seitwärts bewegten, war im Februar erstmals seit zwei Jahren ein Aufwärtstrend erkennbar. Dies betrifft alle Leistungsklassen, auch Module mit sehr hohen Wirkungsgraden.
Eine leichte Steigerung der Modulpreise ist noch keine Garantie für eine Umkehr auf dem Markt. Doch Marktexperte Martin Schachinger geht davon aus, dass die Preise weiter steigen und mit ihnen auch die Qualität der Ware.
Bei der jüngsten Auktion der Bundesnetzagentur sind mehr als die Hälfte der eingereichten Gebote leer ausgegangen. Auch die Preise sind gesunken, was den Druck auf die Projektierer weiter erhöht.