Über eine Kooperation mit Solarize automatisiert Green Planet Energy die Prozesse der Erfassung und Abrechnung der einzelnen Strommengen. Damit werden neue Mieterstromkonzepte möglich, die auch eine Lastverschiebung anreizen.
Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung steht als Möglichkeit für die Energiewende in Städten schon seit zwei Jahren im Energiewirtschaftsgesetz. Doch die Verteilnetzbetreiber sind damit meist noch überfordert.
Gemeinschaftlich genutzte Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern könnten in Deutschland 60 Gigawatt Leistung bereitstellen. Doch eine Umfrage des 1000 GW Instituts und des Bündnis Bürgerenergie zeigt: Die meisten Verteilnetzbetreiber bremsen entsprechende Projekte aus. Nur eine Handvoll erfüllt das Nötigste.
Der Ökostromanbieter Green Planet Energy bindet die Abrechnungsplattform von Solarize in sein Geschäft mit Mieterstrom ein. Damit will die Genossenschaft die Lastgangverrechnung automatisieren – und den urbanen Solarausbau beschleunigen. Künftig erfolgt die Abrechnung in Viertelstunden-Werten.
Der geplante Wegfall der Einspeisevergütung im EEG würde viele Projekte unwirtschaftlich machen. Green Planet Energy warnt, dass Millionen Mieterinnen und Mieter nicht von Sonnenstrom profitieren können.
Vor allem kleine und mittlere Mieterstromanlagen sind noch auf die Vergütung angewiesen. Die Förderung kann entfallen, wenn Bürokratie abgebaut und die Digitalisierung endlich aufgebaut wird.
Am 19. Mai 2026 findet online eine ganztägige Fachtagung zur Photovoltaik für Mehrfamilienhäuser statt. Sie wird vom Solarcluster Baden-Württemberg, dem Verband der Wohnungswirtschaft (VBW) und weiteren Partnern organisiert. Im Zentrum stehen Betriebsmodelle und Messkonzepte.
Die Anlage steht auf dem Dach einer Siedlung, die nach dem Generalsiedlungsplan von Bruno Taut gebaut wurde. Weitere Mieterstromprojekte auf denkmalgeschützten Dächern sind schon geplant.
Mit einer gemeinsamen Plattform ermöglichen die beiden Partner die einfache Planung und den späteren Betrieb von Mieterstromanlagen. Dies senkt die Einstiegshürden für Solarplaner.
Gerade in der derzeitigen Situation gelte es, den Ausbau vor allem der Solarstromgewinnung auf den Dächern zu beschleunigen, anstatt ihn zu behindern – wie das die derzeitige Bundesregierung tue, so der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks
In der neuen Folge des Podcasts „Was jetzt passieren muss“ erklärt Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur, welches Potenzial es für erneuerbare Energien in einer Großstadt gibt und was Mieterinnen und Mieter selbst für die Energiewende tun können.
Das Bündnis Bürgerenergien will herausfinden, wo es mit neuen Geschäftsmodellen wie gemeinschaftliche Gebäudeversorgung oder Energy Sharing, aber auch Mieterstrom klappt. Die Netzbetreiber sind unterschiedlich aufgestellt. Berichten Sie bis zum 8. März von Ihren Erfahrungen.
Das Bündnis Bürgerenergien will herausfinden, wo es mit neuen Geschäftsmodellen wie der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung oder Energy Sharing, aber auch Mieterstrom klappt. Die Netzbetreiber sind unterschiedlich aufgestellt. Berichten Sie bis zum 8. März von Ihren Erfahrungen.
In Aldenhoven versorgt eine neue Photovoltaikanlage ein Mehrfamilienhaus mit 30 Sozialwohnungen mit grünem Strom und nachhaltiger Wärme. Das Projekt zeigt, wie sozialer Wohnraum und ökologische Verantwortung kombiniert werden können.
Für Mehrfamilienhäuser gibt es mehrere Wege, um Solarstrom vor Ort nutzbar zu machen. Sie unterscheiden sich technisch und rechtlich. Die Versorgung mit Direktleitungen von der Solaranlage zu den Mietern ist rechtlich abgesichert und wirtschaftlich attraktiv.
Ein Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass eine einfache Regelung den Betrieb von Mieterstromprojekten, gemeinschaftlichen Versorgungsanlagen und Onsite-PPA rechtssicher ermöglicht.
Die gemeinschaftliche Nutzung einer Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus ist seit gut einem Jahr möglich. Wie das Konzept umgesetzt wird und welche Vorteile es bietet, erklärt Elisa Förster und Jessica Grunert vom Solarzentrum Berlin.
Mieterstrom lohnt sich sowohl für die Vermieter als auch für die Mieter. Dies zeigt eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Viele Millionen Haushalte könnten von der Energiewende profitieren.
Mit der neuen Solaranlage auf dem Dach können die Mieter des Seniorenheims ihre Kosten drastisch senken. Denn sie nutzen einen Großteil der Energie vom Dach des Hauses direkt vor Ort.
Die kostenlose Beratung wird vom Bündnis Bürgerenergie und dem Verein Energiewende angeboten. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich Energiegemeinschaften noch bis zum 21. September bewerben.
Ab Oktober beziehen die ersten Mieter in Niesky ein ambitioniertes Wohnprojekt: Das Mehrfamilienhaus erzeugt seine Energie größtenteils selbst. Das Geschäftsmodell macht Bau und Betrieb wirtschaftlich.
Nordrhein-Westfalen will den Ausbau von Solaranlagen auf Mehrparteienhäusern beschleunigen. Eine neue Initiative vom Land und der Wohnungswirtschaft soll ungenutzte Dachflächen erschließen.