Der kroatische Erneuerbaren-Verband OIEH hat einen Bericht zum Stand des PPA-Marktes im Land erstellt. Er enthält eine Analyse des bestehenden Rechtsrahmens und zeigt Hindernisse für den Abschluss von PPA. Er bietet aber auch mögliche Lösungen.
Damit könnte der netzdienliche Betrieb von vielen kleinen Solaranlagen angereizt werden. Auf diese Weise würden mehr erneuerbare Energien im Netz Platz finden.
Die Zuschüsse der Regierung für Photovoltaikanlagen sind im Vergleich zu vorherigen Förderungen gestiegen und die Unterstützung von privaten Speichern ist ganz neu. Insgesamt sind 38 Millionen Euro vorgesehen.
Der kroatische Photovoltaikmarkt ist im vergangenen Jahr gewachsen. Allerdings fehlen immer noch die großen Solarparks und das Privatsegment kommt derzeit ins Schlingern.
Der Anteil der Erneuerbaren in Kroatien wächst nur langsam. Während es im Stromsektor wenigstens vorangeht, sinkt der Anteil der regenerativen Energien im Verkehrssektor sogar.
Die erste Green Energy Fair in der Arena Zagreb war ein echter Erfolg. Aussteller und Besucher konnten sich über die Möglichkeiten der Photovoltaik, von Speichern und der Elektromobilität in Kroatien und den anderen Ländern der Region informieren.
Mit der Inbetriebnahme steigt die kroatische Niederlassung des Kaufland-Konzerns in die Sonnenstromproduktion ein. Es ist ein Zeichen, dass gewerbliche Solaranlagen auch in Kroatien wirtschaftlich sind.
Der kroatische Erneuerbaren-Verband warnt, dass fehlende Regeln weiterhin den Ausbau von größeren Solarparks und Windkraftanlagen stocken lassen. Die EU sollte dringend eingreifen.