Iran-Krieg und die Ankündigung einer verpflichtenden Direktvermarktung für kleinere Solaranlagen sind derzeit Treiber des Zubaus. Doch in der Branche sieht man auch die Wirkung von Regelungen, die mehr Freiheiten für Anlagenbetreiber bedeuten.
Das für seine Konzepte einer verstetigten Grünstomnutzung bekannte Uckermarker Unternehmen Enertrag will 1,1 Milliarden Euro in „Energy Hubs“ in Frankreich investieren. Sie sollen dort Anlagen in Verbindung mit Speichern oder Regelungskonzepten entstehen lassen. Enertrag will jährlich mindestens 100...
Der Zubau von Solarstromanlagen läuft in diesem Jahr inzwischen gut – nach einem schwierigen Start Anfang des Jahres. Doch der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) rechnet trotz politischen Gegenwinds für das laufende Jahr angesichts der bisherigen Dynamik mit einem Zubau auf Vorjahresniveau...
Aufgrund eines starken Zubaus im Jahr 2025 ist die Solarenergie weiterhin der Treiber der Energiewende. Doch das Wachstum wird sich leicht verlangsamen – aufgrund rückläufigen Zubaus in China, wie der neue Bericht von Solarpower Europe zeigt.
Zu langsam, zu unentschlossen, zu komplex: Zwar sieht der jährliche Bericht von BDEW und Ey auch Fortschritte, doch unterm Strich bleibt ein Defizit.
Der globale Markt für Energiespeicher wächst schneller als je zuvor – und trotzt selbst geopolitischen Krisen und politischen Unsicherheiten. Vor allem China treibt die Entwicklung mit atemberaubendem Tempo voran und setzt neue Maßstäbe für den Rest der Welt.
Frankreich und die Niederlande geben weitere Gigawattkapazitäten durch neue Offshore-Windpark-Auktionsrunden frei. Sie sollen noch 2026 erfolgen.
Die Bundesregierung stellt zusätzliche zwölf Gigawatt Windkraft bis 2030 in Aussicht – Bundesländer fordern, fünf Gigawatt sofort auszuschreiben.
Sonnenstrom deckt mittlerweile 18 Prozent des Bedarfs in Deutschland. So weit die gute Nachricht. Die weniger gute: Der Zubau stagnierte gegenüber dem Vorjahr. Die solare Energiewende braucht neue Dynamik. Heiko Schwarzburger
Ein Kapazitätsmechanismus soll in Deutschland das Geschäft mit Gaskraftwerken absichern. Geplant sind jetzt über 40 Gigawatt neuer Kapazitäten. Zahlen werden es die Stromverbraucher.
Im vergangenen Jahr wurde ähnlich viel Solarstromleistung neu installiert wie im Jahr 2024. Damit stagniert der Markt zwar. Aber bei der Stromerzeugung ist die Photovoltaik inzwischen die zweitgrößte Technologie in Deutschland.
Aufgrund des Zubaus von rund 16 Gigawatt steigt der Anteil des Sonnenstroms an der Produktion von Strom in Deutschland um rund ein Fünftel. Damit klettern Solargeneratoren auf Platz zwei der Stromerzeuger.
Mit dem Liefervertrag für das größte Windparkprojekt des Jahres hat Vestas zum Jahresende den Zuschlag für das 184-Anlagen-Feld in Piauí erhalten.
Der Ausbau der Photovoltaik in der EU wird in diesem Jahr leicht zurückgehen. Die aktuelle Marktanalyse prognostiziert drei schwierige Jahre für die Solarbranche. Doch dann ist wieder Wachstum in Sicht.
Großspeicher ▪ Die Nachfrage nach Netzzugängen ist gigantisch. Doch überlastete Netzbetreiber und fehlende Kapazitäten bremsen die Speicherprojekte aus. Smarte Planung von innovativen Projekten zeigt, wie es funktionieren kann. Niels H. Petersen
Der Inselstaat hat Betriebsrechte für eine erste Meereswindkraftkapazität des Landes von 3,3 Gigawatt ausgeschrieben. Bau schon bis 2030 geplant.
Photovoltaik-Installationen konzentrieren sich derzeit auf Ein- und Zweifamilienhäusern sowie auf Freiflächenanlagen. Auf Mehrfamilienhäusern werden bislang nur wenige Solaranlagen installiert – obwohl damit ein großer Beitrag zum Erreichen des Ausbau-Ziels geleistet werden könnte.
Der europäische Meereswindkraftbau stagniert, mehrere jüngste Ausschreibungen für neue Projekte scheiterten. Doch die Projektepipeline ist riesig.
Das Potenzial für die zusätzliche Nutzung von Landwirtschaftsflächen für die Stromproduktion in Deutschland ist riesig. Die Forscher des Fraunhofer ISE haben ein realistisches Szenario aufgezeigt.
Der Offshore-Verband BWO warnt vor zunehmend unattraktiven Bedingungen für Investoren im Bereich Meereswindkraft – vor allem wegen steigender Risiken und hoher Investitionskosten, die reduzierten Einnahmen gegenüberstehen würden. Eine Anpassung der Regularien erscheint notwendig.
Die EU verfolgt ambitionierte Ziele, um die solare Wertschöpfung nach Europa zurückzuholen. 40 Prozent des Zubaus soll künftig aus heimischer Produktion kommen. Im Kloster Banz diskutierte die Branche, wie die Wiederansiedlung gelingen kann – gelingen muss.
Das Branchentreffen im Kloster Banz steht im Zeichen des Regierungswechsels. Noch ist unklar, wer nächster Energieminister wird. Die Herausforderungen der Energiewende sind enorm, eine Rolle rückwärts zu fossilen Großkraftwerken dürfte deutsche Verbraucher und die Industrie schwer belasten.
Europas Windkraftzubau hat sich 2024 unerwartet stark verlangsamt, insbesondere in der Europäischen Union (EU). Verband senkt Erwartung für 2030.
Das zuständige Bundesamt BSH hat Wind- und Wellenmessungen für die am weitesten in der See gelegenen Potenzialflächen für Meereswindparks gestartet.
Wie können Offshore-Projektierer schon jetzt für den erwarteten Ausbau-Boom 2028 die nötigen Transportkapazitäten sichern? Die Antwort auf diese Frage hat Moritz Becker, Vice President Director Rhenus Project Logistics, für Sie parat, liebe Leserinnen und Leser. Er empfiehlt darüber hinaus...