Die Bandbreite der eingereichten Projekte ist groß. Sie reicht von der Produktion grünen Wasserstoffs über große Speicherprojekte – auch in Verbindung mit Photovoltaik – bis zur Nutzung von öffentlichen Einrichtungen zur Solarstromerzeugung.
Die Vergütung von Strom aus Solarparks gerät unter Druck. Thorsten Blanke, Geschäftsführer von Belectric, plädiert deshalb für die Kombination mit Batteriespeichern – auch um die Problematik der fehlenden Netzanschlüsse und weitere Herausforderungen zu lösen.
Die Kombination von Speichern mit Ökostromanlagen wird zum Standard. Stephan Nusseck, Projektmanager Battery Storage bei Baywa RE, kennt die Vorteile. Er schlägt eine Lösung zum schnelleren Netzanschluss von Speichern vor – jenseits der Baukostenzuschüsse.
Die Regelungen für Speicher haben sich in den vergangenen Monaten erheblich verbessert. Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer von Fenecon, erklärt, welche Vorteile das hat und welche Baustellen noch offen sind.
Der von BET und Energy2Marekt entwickelte Index zeigt die Mehrerlöse, die ein an der Solaranlage angeschlossener Speicher liefern kann. Der Index ist frei zugänglich und berücksichtigt verschiedene Betriebsstrategien.
Die Nachfrage nach Großspeichern wächst. Denn sie haben das Potenzial, mehr Solarstrom ins Netz zu integrieren und für Systemstabilität zu sorgen. Wie das möglich wird und welche Hürden noch im Weg stehen, weiß Sven Albersmeier-Braun, bei Sigenergy verantwortlich für den Vertrieb in Zentraleuropa.
Mit einer großen Solaranlage und einem Batteriespeicher senkt der Wurstproduzent Thomas Riedel aus Wildeshausen seine Energiekosten. Durch die intelligente Steuerung stabilisiert das System auch das Netz in der Region.
Jede Menge Großspeicherprojekte sind in Vorbereitung. Was dabei regulatorisch und technisch wichtig ist, um die Anlage wirtschaftlich zu betreiben, wissen die Intilion-Expert:innen Sarah Scharfen, Henrik Hauptmeier und Pascal Lefarth.