Die Bundesnetzagentur hat die Festlegung zur Marktintegration von Stromspeichern und Ladepunkten beschlossen. Die sogenannte MiSpeL-Regelung hebt bisherige Beschränkungen auf und könnte Millionen Haushalte zu aktiven Marktteilnehmern machen – doch die Branche mahnt bereits zur Eile.
Bisher wurden Grünstrom und Netzstrom in Speichern streng getrennt. EEG-Förderung erhielten nur reine Grünstromspeicher. Das ändert sich nun – und öffnet neue Erlösmodelle. Unser nächster Newsletter für Anleger erscheint am 14. Oktober 2026.
Die jüngste Auktion von Marktprämien für Strom aus Anlagenkombinationen mit Speichern war erheblich überzeichnet. Das drückt auf die Preise.
Mit den neuen MiSpeL-Regelungen können Betreiber von Speichern und bidirektionalen Ladepunkten nicht nur ihren Strombezug flexibilisieren, sondern auch die Einspeisung von Strom. Damit ist auch die Messung und Abrechnung aller Strommengen geregelt.
Der Solarverband kritisiert den geplanten Aufschlag auf den Grundpreis für den Netzanschluss von Eigenverbrauchern von Solarstrom. Dadurch würden Investitionen in kleinere Anlagen unrentabel. Zumal die Bundesregierung die Streichung der Unterstützung für diese Anlagen plant.
Die Bundesnetzagentur hat den aktuellen Arbeitsstand der MiSpeL-Festlegung veröffentlicht. Die Regelung soll Batteriespeicher und Ladepunkte flexibler in den Strommarkt integrieren – und tritt voraussichtlich schon in diesem Oktober in Kraft.
Mehr Gewicht für die Anschlussleistung und ein Einspeiseentgelt für große Erzeugungsanlagen sowie ein Kapazitätspreis für Netzspeicher: Interessierte können den Entwurf für die neuen Netzentgelte noch bis 18. September 2026 kommentieren.
Die Bundesnetzagentur hat ein Festlegungsverfahren zur Regulierung der Wasserstoffnetze eröffnet. Unter dem Kürzel WONKa soll ein neuer Ordnungsrahmen zu Netzkosten und Kapitalverzinsung entstehen. Er wird ab 2028 die bisherige Wasserstoff-Netzentgeltverordnung ablösen.
Eine spezielle Karte zeigt, wie schnell ein Verteilnetzbetreiber neue Anlagen anschließt und wie es um die Digitalisierung dieses Netzes bestellt ist.
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der Ausschreibung für Solaranlagen auf Gebäuden und Lärmschutzwänden zum Gebotstermin 1. Juni 2026 veröffentlicht. Die Gebotsmenge stieg gegenüber der Vorrunde deutlich – reichte aber erneut nicht aus.
Kaum zeitvariable Netzentgelte, vorschnelle Batteriespeicherverträge
Diese Ausschreibung durch die Bundesnetzagentur war deutlich überzeichnet. Die Zuschlagswerte blieben stabil.
Mit der Reform sollen Betreiber von Solaranlagen stärker an der Finanzierung des Netzes beteiligt werden. Die Solarbranche fordert, dass Änderungen mit Augenmaß vorgenommen werden sollen und Flexibilität durch Speicher belohnt werden müssen.
Die Runde zum 1. März dieses Jahres erfreute sich reger Beliebtheit. Ausgeschrieben wurden Solarparks und Anlagen auf Bauten, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind. Agri-PV legte spürbar zu.
Die Zuschläge zeigen, dass politische Verunsicherung wirkt. Die Runde vom Februar 2026 war unterzeichnet, wurde also nicht ausgeschöpft. Kein Wunder, angesichts der Risiken durch das geplante Netzpaket.
Die Bundesnetzagentur hat 77 Verfahren gegen Messstellenbetreiber eingeleitet, die mit dem Einbau intelligenter Messsysteme noch nicht begonnen haben. Bis Ende 2025 müssen die Unternehmen eine Quote von 20 Prozent erreichen. Bei Verstößen drohen Zwangsgelder.
Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse der aktuellen Ausschreibung für Photovoltaikanlagen auf der Freifläche veröffentlicht. Die Gebotsmenge hat sich mehr als verdoppelt – Bayern bleibt der wichtigste Standort.
Der Branchenverband BVES warnt vor negativen Folgen statischer Netzentgelte für Energiespeicher. Im Rahmen eines Festlegungsverfahrens der Bundesnetzagentur betont der Verband die Bedeutung dynamischer Entgelte für den Speicherausbau.
An der Jochen Schweizer Arena in München ist ein neuer Solarpark mit einer Leistung von 6,3 Megawattpeak offiziell eröffnet worden. Das Projekt verbindet Solarstromerzeugung, Speicherung und Direktversorgung.
Die Bundesnetzagentur hat den Höchstwert für Solardachanlagen fürs nächste Jahr auf zehn Cent pro Kilowattstunde festgelegt. Damit reagiert die Behörde auf gesunkene Stromgestehungskosten und ein hohes Wettbewerbsniveau.
Die Anfragen für Netzanschlüsse von großen Batteriespeichern steigen. Bisher haben die Netzbetreiber rund einem Drittel der beantragten Projekte eine Zusage für den Anschluss gegeben. Die Unterschiede zwischen Mittelspannungs- und Übertragungsnetz sind erheblich.
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Runde zum 1. September 2025 veröffentlicht. Mehr als viermal mehr Angebote wurden eingereicht als bezuschlagt. Parallel lief eine Ausschreibung für Biomethananlagen. Sie blieb ungenutzt.
Lässt die EU-Kommission das im Januar gepackte Biomassepaket beihilferechtlich zur Oktoberausschreibung zu? Viele Biogas-BHKW würde es retten.
Die Bundesnetzagentur hat die Gewinner der aktuellen Innovationsausschreibung zum 1. Mai 2025 verkündet. Die Runde war vierfach überzeichnet, eine Kombination räumte dabei das ganze Volumen ab. Im Schnitt sinkt die Vergütung für die Zuschläge weiter.
Die Bundesnetzagentur aktualisiert die IT-Sicherheitskataloge für die Betreiber von Stromnetzen und Stromerzeugungsanlagen. Denn mit einer zunehmenden Digitalisierung sowie einer neuen geopolitischen Bedrohungslage steigen auch die Sicherheitsanforderungen für Solarparks.