Erneuerbare Energien bei Google bevorzugen
Die Nachfrage nach großen Batteriespeichern steigt stetig an. Die Systeme werden oftmals an unterschiedlichen Märkten angeboten, damit sie sich rentieren. Hier stellen sich unterschiedliche Fragen: Welche Vermarktungsstrategie ist wirtschaftlich sinnvoll – der direkte Stromhandel am Spotmarkt oder die Bereitstellung von Regelleistung zur Netzstabilisierung?
Wirtschaftlichkeit hängt auch vom Verschleiß ab
Der Ökoenergieanbieter Green Planet Energy hat diese Fragen mit einem neuen und innovativen Ansatz beantwortet. Das Energieunternehmen verknüpfte die Simulationssoftware TOP-Energy, die von der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik (GFaI) entwickelt wurde, mit einer eigenen Marktdatenanalyse in Python. Damit kann Green Planet Energie die Wirtschaftlichkeit eines Batteriespeichers am Sekundärregelmarkt (SRL) bewerten.
Denn die Wirtschaftlichkeit der Batteriespeicher hängt nicht nur von möglichen Einnahmen ab. Die Ladezyklen sind begrenzt. Solche technische Faktoren wie der Verschleiß durch häufiges Laden und Entladen oder Einschränkungen durch Reserven für Netzstabilität beeinflussen die Wirtschaftlichkeit. Der Batteriesysteme. Dazu kommen noch die unsicheren Entwicklungen bei den Strompreisen und CO2-Kosten.
Speicherbetrieb realitätsnah simuliert
Um all diese Aspekte realitätsnah abzubilden, hat Green Planet Energy echte Marktdaten aus der Vergangenheit genutzt und hat diese über eine Schnittstelle automatisiert in die Software TOP-Energy eingebunden. Mit TOP-Energy hat das Unternehmen den Speicherbetrieb realitätsnah simuliert – inklusive technischer Begrenzungen und Marktregeln. Eine zusätzliche Python-Anwendung lieferte Daten zu Preisschwankungen und Abrufmengen, die direkt ins Modell einflossen.
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Sichere Entscheidung zur Marktstrategie treffen
TOP-Energy wiederum stellte die Ergebnisse, wie Stromflüsse, Kennzahlen zur Wirtschaftlichkeit des Speichers und den Vergleich zur direkten Vermarktung am Strommarkt, bereit. Auf Basis dieser umfangreichen Daten konnte Green Planet Energy sichere Entscheidungen treffen, wann der Speicher wie gefahren und am Regelenergiemarkt zur Verfügung gestellt wird. Zudem konnte das Unternehmen die Erbringung von SRL mit anderen Vermarktungsstrategien wie dem Day-ahead-Handel vergleichen. Der Testbetrieb lief mit einem Speicher mit einer Leistung von 60 Megawatt und einer Kapazität von 60 Megawattstunden.