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Chiemsee: Neues Solardach auf dem Hafenwirt

Seit März 2026 ersetzt das Solardach das alte Holzschindeldach des auf der Seebrucker Hafeninsel gelegenen Restaurants Hafenwirt. Die neue Eindeckung wurde von Roofit Solar gelifert und hat seit der Inbetriebnahme rund 67.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugt.

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Im August deckte es 85 Prozent des Strombedarfs. Die Solaranlage ist kaum zu erkennen, denn sie sieht aus wie ein normales schwarzes Metalldach. Es hat die traditionelle Bedachung mit Holzschindeln ersetzt, die seit den 1970er Jahren das Gebäude prägte und mittlerweile morsch wurde.

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Deshalb suchte die Gemeinde für die 900 Quadratmeter große Dachfläche eine Lösung, die nachhaltig und wirtschaftlich ist und das Bild der Insel nicht stört. Nach intensiven Diskussionen im Gemeinderat und in Abstimmung mit der Schlösser- und Seenverwaltung Chiemsee überzeugte das Solardach von Roofit Solar durch seine Optik und seine Robustheit.

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Alte Dachhaut ersetzt

Das integrierte schwarze Solardach Velario ersetzt die Dachhaut vollständig und verbindet ein Stehfalzdach mit gebäudeintegrierter Photovoltaik. Ingesamt 95,63 Kilowatt wurden installiert.

Die Lösung drängt sich optisch nicht in den Vordergrund. Mit seiner durchgehend schwarzen Fläche fügt sich das Solardach ruhig in die Architektur des Gebäudes und das Landschaftsbild am Chiemsee ein. Das Naturpanorama steht optisch weiterhin im Vordergrund.

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Investition hat sich gelohnt

Nach der ersten Hochsaison zeigt sich, dass sich die Investition gelohnt hat. Gerade in der Gastronomie ist der Strombedarf hoch: Küche, Kühlung, Spülmaschinen und Lüftung laufen täglich über viele Stunden. Das gilt besonders im Sommer, wenn auf der Hafeninsel am meisten Betrieb herrscht.

Genau dann liefert die Sonne den meisten Strom. Hoher Verbrauch und hohe Erzeugung fallen zeitlich zusammen, ein großer Teil des Solarstroms kann direkt vor Ort genutzt werden.

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Innerhalb des ersten halben Jahres hat die Solaranlage 67.000 Kilowattstunden produziert. Der Gegenwert des erzeugten Stroms entspricht rund 64 Prozent der Stromkosten im selben Zeitraum. Auch bei den Gästen kommt die Lösung gut an. (HS)

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