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Infrastruktur

Atawey liefert drei Wasserstoff-Tankstellen für Schwerlastverkehr nach Belgien

Atawey hat drei Wasserstoff-Tankstellen an Colruyt Group und Virya Energy verkauft. Die Stationen sind für den Schwerlastverkehr in Belgien bestimmt. Der Auftrag hat nach Unternehmensangaben ein Volumen im mehrstelligen Millionen-Euro-Bereich und ging aus einer Ausschreibung hervor.

Zusammen mehr als 7 Tonnen Tageskapazität zum Wasserstoff tanken

Die drei Stationen sollen zusammen eine Verteilkapazität von mehr als 7 Tonnen Wasserstoff pro Tag erreichen. Sie basieren auf einer modularen und standardisierten Architektur. Atawey will die Stationen bis Ende 2027 in Belgien installieren. Zusätzlich übernimmt das Unternehmen Serviceleistungen, um eine hohe Verfügbarkeit der Anlagen sicherzustellen. Der Auftrag folgt auf die Inbetriebnahme einer ersten Atawey-Station in Italien.

Schritt in Richtung Serienfertigung von Wasserstoff-Tankstellen

Atawey wertet den Auftrag als Schritt hin zur Serienfertigung. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf optimierte Produktionsprozesse und eine strukturierte Lieferkette, um Kosten und Lieferzeiten abzusichern. „Dieses Projekt ist eine ausgezeichnete Nachricht für die Wasserstoffmobilität im Schwerlastverkehr in Europa: Es bestätigt die Relevanz von Wasserstoff bei der Dekarbonisierung des Transports. Es ist auch die konkrete Umsetzung unserer vor mehreren Monaten eingeleiteten internationalen Expansionsstrategie", sagt Jean-Michel Amaré, Präsident und Mitgründer von Atawey.

Atawey beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter und hat nach eigenen Angaben bisher über 50 Stationen installiert, davon 39 für den Straßenverkehr. Seit September 2025 hat das Unternehmen 40 Tonnen Wasserstoff über seine Stationen verteilt. Die Produktion erfolgt an einem Standort in Frankreich. Für 2026 will Atawey seine Präsenz in Europa ausbauen und sich als Komplettanbieter für Wasserstoffmobilität im Schwerlastverkehr positionieren.

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