Power to Hydrogen, ein US-amerikanischer Entwickler von industriellen Elektrolyseuren auf Basis der Anionenaustauschmembran (AEM), hat David Bow zum Chief Strategy Officer ernannt. Bow soll die Unternehmensstrategie sowie die Markterschließung in Nordamerika und Europa leiten. Zu seinen Aufgaben zählen der Aufbau strategischer Partnerschaften, die Marktsegmentierung, die kommerzielle Skalierung sowie die Abstimmung der Produktentwicklung mit Kunden- und Finanzierungsanforderungen.
Bow verfügt über mehr als 25 Jahre Führungserfahrung in der Wasserstoff- und Energiebranche. Zuletzt leitete er bei Plug Power den Bereich Elektrolyseur-Lösungen. Frühere Stationen waren unter anderem Verdagy, Nel Hydrogen und Proton OnSite. Nach Unternehmensangaben war Bow an der Vermarktung von mehr als 2 GW Elektrolyseurprojekten in 85 Ländern beteiligt. Er begann seine Karriere bei Dow Chemical in Columbus, Ohio, wo er Elektrolyseure für biochemische Anwendungen entwickelte. Aktuell berät er zudem die schwedische Investmentgesellschaft EQT Group zu Wasserstoff, kohlenstoffarmen Brennstoffen und Chemikalien.
„David hat seine Karriere damit verbracht, Energie- und Industrietechnologieunternehmen von der technischen Leistungsfähigkeit zur wiederholbaren kommerziellen Umsetzung zu führen“, sagt Paul Matter, CEO von Power to Hydrogen. „Da wir von Pilotprojekten zu skalierter Umsetzung übergehen, wird Strategie zur Frage disziplinierter Entscheidungen: Wo spielen wir mit, wie schaffen wir Kundennutzen, und wie bauen wir die Partnerschaften auf, die Akzeptanz ermöglichen.“
Power to Hydrogen entwickelt AEM-Elektrolyseure, die laut Unternehmen eine kostengünstige Alternative zu konventionellen PEM-Systemen darstellen sollen. Die Technologie kombiniert dynamische Betriebsfähigkeit und Effizienz mit einem skalierbaren Materialkonzept, das auf den Einsatz von Edelmetallen wie Iridium verzichtet. Die Hybridzellarchitektur ist auf Langlebigkeit unter schwankender erneuerbarer Stromversorgung ausgelegt und soll eine zuverlässige und finanzierbare Nutzung im industriellen Maßstab ermöglichen.
„Elektrolyse steht an einem Wendepunkt. Kunden kaufen keine Technologiegeschichten mehr, sondern bankfähige Assets, die sie mit Vertrauen betreiben können“, sagt Bow. „Mein Ziel ist es, dieses Vertrauen durch geeignete Partnerschaften, glaubwürdige Validierung und disziplinierte Umsetzung zu stärken – im Einklang mit den Beschaffungsprozessen industrieller Kunden.“