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HTWE2026

Marquardt und Murrelektronik: Dezentrale Automatisierung trifft Stack-Monitoring

Im Zentrum steht die Verbindung von Stack-naher Mess- und Sicherheitstechnik mit dezentraler Energie-, Signal- und Datenverteilung. Marquardt bringt dafür Komponenten aus seinem Wasserstoff- und Energiemanagementportfolio ein: Das Cell Voltage Monitoring überwacht Zellspannungen kontinuierlich und kann damit Auffälligkeiten im Stack frühzeitig sichtbar machen. Ergänzt wird es durch den Cell Voltage Pick-Up für die Kontaktierung von Bipolarplatten, einen Hochvoltsensor zur Strom- und Spannungsmessung sowie einen H2-Leckagesensor. Dieser detektiert Wasserstoffkonzentrationen von 0 bis 4 Volumenprozent und ist nach Herstellerangaben unter anderem für Elektrolyseanlagen ausgelegt.

Murrelektronik setzt auf die dezentrale Automatisierungsplattform Vario-X. Steuerungs-, Sensor- und Aktorfunktionen werden dabei näher am Prozess integriert, wodurch sich zentrale Schaltschrankstrukturen und Verdrahtungsaufwand reduzieren lassen sollen. Für Hersteller modularer Elektrolyseure und für Betreiber wachsender Anlagenparks ist das vor allem mit Blick auf Montage, Erweiterbarkeit, Inbetriebnahme und Service relevant.

Die Kooperation verfolgt einen Co-Creation-Ansatz: Beide Unternehmen arbeiten laut eigener Darstellung an Schnittstellen, Hard- und Softwareintegration sowie an der Übertragung von Erfahrungen aus Automotive und industrieller Automatisierung auf Wasserstoffanwendungen. Am gemeinsamen Messestand soll damit sichtbar werden, wie Messdaten aus Stack und Anlage in eine durchgängige, skalierbare Automatisierungsarchitektur eingebunden werden können.

Stand 6M40A und 6M40B

Dieser Beitrag ist Teil des HZwei Travel Guide für die Hydrogen Technology World Expo and Conference. Mehr Messetipps gibt es auf folgenden Kanälen:

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