In Hohenwart versorgt Deutschlands erstes Wasserstoffnetz private Haushalte und Gewerbe über bestehende Gasleitungen mit reinem Wasserstoff.
Der Energiedienstleister EWE und die Salzgitter Flachstahl GmbH haben einen langfristigen Vertrag über die jährliche Lieferung von 10.000 Tonnen grünem Wasserstoff geschlossen.
Die Europäische Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung über 1,3 Milliarden Euro für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt. Gefördert werden Elektrolyseure, die in die dänische Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz beliefern.
Die Bedeutung von natürlichem Wasserstoff für die Transformation ist umstritten und geprägt von Unklarheiten.
Ein von den Mitgliedern größtenteils finanziertes Bürgerenergieprojekt sorgt mithilfe von Elektrolyseuren für regionale Wertschöpfung.
Zu langsam, zu unentschlossen, zu komplex: Zwar sieht der jährliche Bericht von BDEW und Ey auch Fortschritte, doch unterm Strich bleibt ein Defizit.
Neuer Drei-Jahres-Vertrag bringt kohlenstoffarmen Flüssigwasserstoff für Triebwerkstests der Ariane-6-Programme – und setzt eine fast 30-jährige Partnerschaft fort.
Die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes verzeichnen kurz nach dem Start der Reservierungsphase eine Nachfrage, die über den eigenen Erwartungen liegt. Bislang sind 32 Anfragen über Ein- und Ausspeisekapazitäten von bis zu 2,9 GW eingegangen.
China baut so viele Technologien der Energiewende wie kein anderes Land. Gleichzeitig wurden 2025 so viele Kohlekraftwerke in Betrieb genommen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie ist das zu vereinbaren?
Das französische Explorationsunternehmen Mantle8 hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 31 Millionen Euro eingesammelt. Mit dem Kapital will das Unternehmen eine weltweite Bohrkampagne zur Erschließung von natürlichem Wasserstoff finanzieren.
Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank veröffentlicht. Neun Projekte in sieben Ländern erhalten zusammen mehr als 1,09 Milliarden Euro Förderung. Erstmals ist auch elektrolytisch erzeugter kohlenstoffarmer Wasserstoff förderfähig.
Bund und Brandenburg fördern Produktion klimaneutraler Flugkraftstoffe in der PCK-Raffinerie. Ab 2030 sollen jährlich 30.000 Tonnen Kerosin aus grünem Wasserstoff produziert werden, ein Viertel der deutschen Beimischquote.
Die Hansestadt erhält rund neun Millionen Euro für den Aufbau einer Wasserstoff-Modellregion. Das Projekt umfasst die gesamte Wertschöpfungskette und bindet 27 Partner aus Deutschland und Europa ein.
Für die geplante Wasserstoff-Pipeline Hybor hat das Scoping-Verfahren in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen begonnen. Die rund 120 Kilometer lange Leitung ist Teil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes und soll nach Angaben des Betreibers Gascade bis 2029 fertiggestellt werden.
Wenn aus Überschussstrom Wasserstoff wird, wollen auch die Bayern im Norden dabei sein. Der Hub mit Anschluss ans Hochspannungsnetz soll bis zu 5.000 Tonnen grünen Wasserstoff im Jahr produzieren.
Der Dresdner Elektrolyseur-Hersteller Sunfire hat ein neues 50-MW-Druck-Alkali-Elektrolysemodul vorgestellt. Das outdoor-fähige System Hylink Alkaline 23 soll die Gesamtanlagenkosten großer Wasserstoffprojekte nach Unternehmensangaben um bis zu 50 Prozent senken.
BNEF: Irankrieg wird den Grünstrombedarf weltweit erhöhen. Die Produktion grünen Wasserstoffs wird er fast nur in China befeuern, nicht in Europa.
Das Netzpaket der EU-Kommission soll die Wasserstoff-Infrastruktur beflügeln. Es verspricht schnelle Genehmigungen und mehr Geld.
In Hydrogen Purchase Agreements wird der Handel mit grünem Wasserstoff festgelegt. Worauf kommt es dabei an?
Fünf Jahre nach Start wurden erst 332 Millionen Euro ausgezahlt. Der Europäische Rechnungshof kritisiert langsame Umsetzung und Projektverzögerungen bei der Förderung sauberer Technologien.
Die Energiewende hat derzeit zwei große Effizienzprobleme: Zum einen wird überschüssiger Strom aus erneuerbaren Quellen oft abgeschaltet. Zum anderen bleiben wertvolle Energiepotenziale aus Bioabfällen häufig ungenutzt. Genau hier setzt ein Projekt des Norddeutschen Reallabors (NRL) am Biogas- und...
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg hat das Forschungsprojekt X‑Energy nach neun Jahren abgeschlossen. Gemeinsam mit über 20 Partnern entwickelten Wissenschaftler des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) unter anderem Lösungen zu den Themen...
Storag Etzel und Gasunie haben Mitte März die Befüllung zweier Kavernen mit rund einer Millionen Normkubikmeter Wasserstoff abgeschlossen. Das Forschungsprojekt H2Cast soll die Machbarkeit der unterirdischen Wasserstoffspeicherung nachweisen.
Das Norddeutsche Reallabor geht nach fünf Jahren Laufzeit in die Ergebnisphase. Das mit 30 Mio. Euro vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Großprojekt legt Handlungsempfehlungen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft vor.