Die AquaDuctus Pipeline GmbH beginnt mit den Baugrunduntersuchungen für die geplante Offshore-Wasserstoffpipeline in der Nordsee. Die Arbeiten vor Norderney und Hilgenriedersiel starten und liefern Daten für Trassenführung und Bauverfahren.
Der Hersteller Quest One liefert zwei ME450 Elektrolyseure für ein Mobilitätsprojekt der Regionalverkehr Köln (RVK). Die Anlagen werden in einer neuen Wasserstofftankstelle in der Mechenicher Peternheide installiert, die das Ingenieurbüro Ingenion auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände errichtet.
Welche Rahmenbedingungen müssen für den Wasserstoffhochlauf angepasst werden? Der Elektrolyseurhersteller Quest One sieht Netzentgelte und monatliche Korrelation als zentrale Hebel.
Der Industriegasekonzern Messer beteiligt sich mit 30 Prozent an vier Produktionsstandorten von Lhyfe für erneuerbaren Wasserstoff in Frankreich und Deutschland. Zusätzlich haben beide Unternehmen einen zehnjährigen Liefervertrag geschlossen.
Die EU-Kommission überprüft wichtige Regeln für grünen Wasserstoff. Hintergrund sind geopolitische Risiken und stockende Investitionen. Der Elektrolyseur-Hersteller Quest One nennt konkrete regulatorische Hürden und schlägt Anpassungen für einen schnelleren Markthochlauf vor.
Die Einführung von Wasserstoffantrieben für Baumaschinen stockt. Das liegt an Fortschritten bei der Elektrifizierung auch im Schwerlastbereich, geringer Verfügbarkeit des Wasserstoffs sowie hohen Kosten. Doch trotz widriger Umstände gibt es noch Interesse.
Die Wasserstoffwirtschaft steht kurz vor dem nächsten Schritt, Anlagen und Dienstleistungen für den großen Maßstab auszulegen. Unternehmen zeigen, wie dieser Schritt gemeistert werden kann.
Das Family Office des SAP-Mitgründers Klaus Tschira steigt als langfristiger Investor bei Green Hydrogen Technology ein. Das Unternehmen wandelt nicht recycelbare Abfälle dezentral in Wasserstoff um.
Tanaka Precious Metal hat eine metallische Membran entwickelt, die bereits bei etwa 100 Grad Celsius eine hohe Durchlässigkeit für Wasserstoff erreichen soll. Die Membran aus Palladium trägt den Namen HPM-L111. Sie soll es ermöglichen, hochreinen Wasserstoff schnell und bei deutlich geringeren...
Die 20-MW-Elektrolyse-Anlage für Wasserstoff in Langstranda bei Bodø ist ein Gemeinschaftsprojekt des europäischen Infra-strukturinvestors Luxcara und des norwegischen Entwicklers GreenH. Ihr Ziel: die emissionsfreie Schifffahrt im regionalen und küstennahen Verkehr.
Ende April fand die Aero 2026 in Friedrichshafen statt, eine der führenden Messen der Luftfahrt mit mehr als 850 Ausstellern. Steven Oji und Carolin Anger von Hyfindr haben sich dort umgesehen – und eine Branche mitten in der Diskussion über nachhaltige Antriebe vorgefunden.
Schwerlast-Lkw sind für den Energieträger Wasserstoff eigentlich ein perfekter Anwendungsfall. Doch in der Logistikbranche ist der Kostendruck besonders hart. Die jetzt eingeführten handelbaren THG-Quoten und die neue Förderung der Bundesregierung könnten helfen, den Einstieg zu schaffen.
Grüner Wasserstoff im Erdgasnetz schlägt bereits heute eine Brücke zwischen Erzeugern und Abnehmern. Dieses Potenzial sollte stärker genutzt werden, um den Markthochlauf zu beschleunigen, argumentiert unser Gastautor vom Ingenieurbüro Emcel. Technische Anpassungen sind nicht nötig, und man schützt zugleich das Klima.
Badenova belegt zum vierten Mal in Folge, dass ein mittelgroßer Kommunalversorger in die Energiewende viel investieren und Gewinne erzielen kann.
Der Wasserstoffhochlauf in Bayern kommt langsamer voran als ursprünglich angenommen. Das geht aus dem Fortschrittsbericht des Zentrums Wasserstoff.Bayern (H2.B) hervor, der am 24. Juni 2026 dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie übergeben wurde.
Der Wasserstoffmonitor des BDEW, der auf Basis der Wasserstoff-Datenbanken des EWI entstanden ist, zeigt eine Projektpipeline für die Wasserstofferzeugung von fast 12.000 MW – doch nicht einmal 200 MW sind in Betrieb. Der Verband fordert daher bessere Rahmenbedingungen.
In Hohenwart versorgt Deutschlands erstes Wasserstoffnetz private Haushalte und Gewerbe über bestehende Gasleitungen mit reinem Wasserstoff.
Der Energiedienstleister EWE und die Salzgitter Flachstahl GmbH haben einen langfristigen Vertrag über die jährliche Lieferung von 10.000 Tonnen grünem Wasserstoff geschlossen.
Die Europäische Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung über 1,3 Milliarden Euro für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt. Gefördert werden Elektrolyseure, die in die dänische Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz beliefern.
Die Bedeutung von natürlichem Wasserstoff für die Transformation ist umstritten und geprägt von Unklarheiten.
Ein von den Mitgliedern größtenteils finanziertes Bürgerenergieprojekt sorgt mithilfe von Elektrolyseuren für regionale Wertschöpfung.
Zu langsam, zu unentschlossen, zu komplex: Zwar sieht der jährliche Bericht von BDEW und Ey auch Fortschritte, doch unterm Strich bleibt ein Defizit.
Neuer Drei-Jahres-Vertrag bringt kohlenstoffarmen Flüssigwasserstoff für Triebwerkstests der Ariane-6-Programme – und setzt eine fast 30-jährige Partnerschaft fort.
Die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes verzeichnen kurz nach dem Start der Reservierungsphase eine Nachfrage, die über den eigenen Erwartungen liegt. Bislang sind 32 Anfragen über Ein- und Ausspeisekapazitäten von bis zu 2,9 GW eingegangen.
China baut so viele Technologien der Energiewende wie kein anderes Land. Gleichzeitig wurden 2025 so viele Kohlekraftwerke in Betrieb genommen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie ist das zu vereinbaren?