Der Bund hat ein neues Förderprogramm für grüne Binnenschifffahrtskorridore aufgelegt. Es unterstützt auch den Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur an den Wasserstraßen. Zwei Branchenverbände begrüßen den Schritt, sehen aber Nachbesserungsbedarf für kleinere Unternehmen.
Die AquaDuctus Pipeline GmbH beginnt mit den Baugrunduntersuchungen für die geplante Offshore-Wasserstoffpipeline in der Nordsee. Die Arbeiten vor Norderney und Hilgenriedersiel starten laut Unternehmen frühestens am 20. Juli 2026 und liefern Daten für Trassenführung und Bauverfahren.
Die Stadtwerke Stuttgart haben mit dem Bau einer rund vier Kilometer langen Wasserstoff-Pipeline entlang des Neckars begonnen. Sie soll grünen Wasserstoff vom geplanten Green Hydrogen Hub im Stuttgarter Hafen zu Abnehmern in drei Stadtbezirken transportieren.
Die drei Unternehmen Daimler Truck, HHLA und Kawasaki Heavy Industries wollen gemeinsam eine Lieferkette für grünen Flüssigwasserstoff über den Hamburger Hafen aufbauen. Ziel ist es, den Import aus Erzeugerländern zu ermöglichen und die Versorgung des europäischen Hinterlands zu sichern.