Automatische Austauschstationen von Batterien sind besser als Laden, wenn der Lkw kurzfristig zur Verfügung stehen muss oder im Shuttleverkehr unterwegs ist. Es gibt auch schon Geschäftsmodelle, allerdings noch keine standardisierten Batterien.
Mit nagelneuen Elektro-Lkw sind die Mitarbeiter von Brantner in Zukunft flüsterleise unterwegs. Das Unternehmen hat auch eine eigene Ladeinfrastruktur aufgebaut, die mit eigenem Ökostrom versorgt wird.
Die TU Berlin hat mit Partnern die europaweit erste automatisierte Batteriewechselstation für schwere E-Lkw im Praxisbetrieb getestet. Das System soll künftig den elektrischen Schwerlastverkehr beschleunigen – und steht nun vor der Kommerzialisierung.
An der Autobahn A2 ist der erste öffentliche Megawatt-Ladepunkt für E-Lkw in Deutschland in Betrieb gegangen. Das Projekt Hola testet damit eine Schlüsseltechnologie für den emissionsfreien Güterverkehr. Die Ladezeiten sollen die Wirtschaftlichkeit grundlegend ändern.
Laden auf der Überholspur: Durch ein neues Pilotprojekt unter Federführung der FAU Erlangen-Nürnberg wird das Laden direkt auf der A6 während der Fahrt für erste Testfahrzeuge möglich. Induktives Laden kann so zum Gamechanger für die E-Mobilität werden.
Immer mehr Speditionen setzen auf E-LKW. Mit der Kampagne E-Trucks NRW will das Bundesland Unternehmen bei der Umstellung ihrer Flotten unterstützen und konkrete Lösungen für eine grüne Logistik aufzeigen.
Eine aktuelle Studie zeigt die Vorteile von Batterieantrieben gegenüber Wasserstoff im Straßengüterverkehr. Die Forscher raten daher, Wasserstoff im Schwerlastverkehr nicht weiter zu fördern. Ihr Vorschlag: Die Effizienzvorteile der E-Lkw sollten künftig in Treibhausgasminderungsquoten berücksichtigt werden.
Forschungsprojekt: 13 Prozent Eigenversorgung mit Sonne