Organisationen aus der Bürgerenergie wenden sich mit eindringlichem Appell an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Bei der Realisierung von Bürgerenergieprojekten bleiben die Gewinne vor Ort. Ein Leitfaden zeigt die verschiedenen Möglichkeiten einer Kooperation von Bürgern mit Kommunen beim Bau und Betrieb von Solar- und Windkraftanlagen.
In der EU geht die Gründung von Energiegemeinschaften zu langsam voran. Der Rechnungshof sieht primär unklare Definitionen und Regelungen als einen Hauptgrund für die Zurückhaltung der Bürger.
Das Bündnis Bürgerenergien will herausfinden, wo es mit neuen Geschäftsmodellen wie der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung oder Energy Sharing, aber auch Mieterstrom klappt. Die Netzbetreiber sind unterschiedlich aufgestellt. Berichten Sie bis zum 8. März von Ihren Erfahrungen.
Im Nachbarland Österreich ist eine neue Online-Plattform gestartet, die Energiegemeinschaften und interessierte Verbraucher und Erzeuger zusammenbringen soll. Ab Oktober sollen zudem neue gesetzliche Vereinfachungen greifen.
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Mit einem speziellen Leitfaden zeigt das Bündnis Bürgerenergien, worauf bei der Finanzierung von solaren Freiflächenanlagen zu achten ist. Schritt für Schritt führt er durch den Dschungel der Projektkapitalisierung.
Ein sogenannter Floor-Vertrag zwischen der MVV und der Bürgerenergiegenossenschaft Freisinger Land garantiert eine Mindestvergütung für die Speicherleistung. Die Handelssparte der MVV wird den Speicher an verschiedenen Märkten platzieren.
Auch mit der jüngsten Energierechtsnovelle wird das enorme Potenzial der dezentralen Energiewende nicht ausgeschöpft. Bürger:innen bleiben weiter außen vor, weil einfache Flexibilitätsoptionen nicht genutzt werden können.
Kommentar: In Zeiten großer Reden über Resilienz oder Strombedarfe verpasst die Energiewende die breite direkte Grünstromnutzung – ein Fehler.
Die Akzeptanz der Energiewende bleibt auch 2025 auf stabilem Spitzenwert. Neben der anhaltend großen Zustimmung zeigt sich: Transparenz, Beteiligung und lokale Wertschöpfung sind ausschlaggebend, um das Vertrauen in Windenergieprojekte zu festigen.
Wie Kommunen nicht nur Flächen bereitstellen, sondern finanziell, politisch und gesellschaftlich vom Ausbau der Windkraft profitieren können.
Im Brandenburger Landtag wird ein Gesetzentwurf diskutiert, der es in sich hat: Die Sonderzahlungen, die Betreiber von Wind- und Solarparks an Nachbarkommunen leisten müssen, sollen drastisch steigen.
Mit einer Gesamtleistung von 3,1 MW erzeugt die Photovoltaikanlage jährlich 3,4 MWh grünen Strom.
Wer Bürger an Energiewendeprojekten mitmachen lässt, riskiert damit nicht unbedingt eine längere Verfahrensdauer. Doch ein Allheilmittel ist die Beteiligung nicht, wie das Forschungsprojekt BePart ermittelte.
Mit Blick in den Monitoringbericht, dessen Autoren den Solarausbau von allem auf der Freifläche sehen, will die Bundeswirtschaftsministerin die Vergütung für Dachanlagen streichen. Dies würde den Ausbau weiter ausbremsen und Bürger von einer Investition abschrecken, warnen Verbände.
Die kostenlose Beratung wird vom Bündnis Bürgerenergie und dem Verein Energiewende angeboten. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich Energiegemeinschaften noch bis zum 21. September bewerben.
Eine neuartige Kooperation von Windkraftunternehmen PNE und Regionalbanken macht bis 2028 ein 86-Megawatt-Projekt möglich. Mit Bürgerbeteiligung.
Um die Bürgerenergiegemeinschaften zu stärken, gibt es neue Fördermittel: Im Projekt „CommunitE-Innovation“ können Bürgerenergiegemeinschaften gemeinsam mit einem Forschungspartner Projektskizzen einreichen. Ziel des Förderaufrufs ist es, technische und soziale Innovationen in der Bürgerenergie zu etablieren.
Neue Geschäftsmodelle und Professionalisierung stehen im Mittelpunkt des Projekts „CommunitE-Innovation“. Bis Ende August können Anträge eingereicht werden.
Die Bevölkerung in Deutschland ist mit der Mitwirkung bei der kommunalen Wärmeplanung unzufrieden. Zu diesem Ergebnis der Steinbeis BürgerbeteiligungsReport 2025. Er belegt die zwingende Notwendigkeit einer frühzeitigen Information und Beteiligung der Bürger.
Stuttgart und Tübingen gehören zu den Vorzeigestädten, wenn es um die Transformation des Energiesystems geht. Wie das gelingt und wie schwierig es oft ist, erzählen zwei Experten in unserem Talk.