Nicht technische Hürden, sondern wirtschaftliche und regulatorische Risiken bremsen die Entwicklung. Das zeigt eine Capgemini-Studie im Auftrag des BDEW: Projekte scheitern derzeit an zu riskanten Investitionsbedingungen.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre gefährdet ein Krieg die Versorgung mit fossiler Energie und lässt die Preise in die Höhe schnellen. Es wird Zeit, Alternativen zu stärken.
Die EU-Kommission hat Anfang März den lang erwarteten Vorschlag für den Industrial Accelerator Act (IAA) vorgelegt. Das Gesetz soll die Nachfrage nach in Europa hergestellten, CO2-armen Technologien und Produkten stärken. Wasserstoff profitiert dabei weniger, als manche gehofft hatten.
Rund 450 Teilnehmer, 55 Sprecher und 50 Aussteller kamen Anfang März in der Hauptstadt zusammen, um über Projekte, Regulierung und Technologien zu diskutieren. Das Forum präsentierte sich bewusst überschaubar – „klein, aber fein“ – und bot damit vor allem Raum für vertiefte Gespräche und neue Partnerschaften.
Im Nordosten Finnlands sind die Voraussetzungen für die Wasserstofferzeugung so gut wie nur an wenigen Orten. Die Region wirbt um Investoren.
Kritische Infrastrukturen rücken ins Zentrum der Verteidigungsfähigkeit. Als resilienter Energieträger kann Wasserstoff hier viel beitragen – und zugleich die Transformation beschleunigen.
Infolge der Dreifach-Katastrophe in Fukushima hat die Region im Nordosten Japans energiepolitisch einen Sonderweg eingeschlagen: Sie setzt komplett auf Solar- und Windenergie, Biomasse und Wasserstoff.
Das neue Netzpaket der EU-Kommission soll die Wasserstoff-Infrastruktur beflügeln. Es verspricht nicht nur schnellere Genehmigungen, sondern auch deutlich mehr Geld und konkrete Pipelinekorridore.