Der Volvo EX30 startet mit einer neuen 110-Kilowatt-Basisversion für 34.990 Euro, was den Einstieg in die elektrische SUV-Klasse vergünstigt. Damit ist der EX30 für Volvo ein vergleichsweise günstiges Modell, aber kein Billigauto. Die günstigsten E-Autos in Europa starteten 2026 je nach Land und Förderung allerdings deutlich erschwinglicher, grob bei rund 15.000 bis 25.000 Euro, etwa beim Dacia Spring, Leapmotor T03, BYD Dolphin Surf, Renault 5 oder Hyundai Inster.
In der Praxis ist der Markt zweigeteilt: sehr preiswerte City-Modelle unten, kompakte und besser ausgestattete Modelle meist eher ab etwa 30.000 Euro aufwärts. Fest steht aber, das Preisgefälle zwischen E-Autos und Verbrennern sinkt weiter.
Im Februar 2026 war der Škoda Elroq bei Neuzulassungen der beliebteste reine Stromer in Deutschland, gefolgt vom VW ID.3 und Škoda Enyaq. Im Februar kamen in Deutschland 3.406 Škoda Elroq, 2.455 VW ID.3 und 2.308 Škoda Enyaq neu auf die Straße.
Auch die Infrastruktur schreitet voran. Das Bundesministerium für Verkehr hat ein neues Förderprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro gestartet. Der Fokus liegt auf dem Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrfamilienhäusern, um das Laden für Mieter und Wohnungseigentümer zu erleichtern.
Während der Marktanteil für reine E-Autos in Deutschland über 20 Prozent erreichte, wird die Sparte für deutsche Autobauer aufgrund des intensiven Preiswettbewerbs und hoher Entwicklungskosten jedoch zunehmend zu einer Herausforderung, was die Profitabilität anbelangt. (NW)