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International

HydrogenPro liefert 40 Elektrolyseure für eines der größten Wasserstoffprojekte der Welt

Das Projekt Advanced Clean Energy Storage Hub (ACES Delta) im US-Bundesstaat Utah nähert sich der Fertigstellung. HydrogenPro, exklusiver Lieferant der Elektrolyseure, gab im Rahmen seiner Quartalszahlen ein Update zum Inbetriebnahmeprozess. Demnach wurden alle 40 Elektrolyseure über sämtliche Einheiten hinweg bei 100 Prozent Last betrieben. „Ich bin stolz auf das Engagement von HydrogenPro in einem der größten Wasserstoffprojekte der Welt, das zur sauberen Energieversorgung Kaliforniens beiträgt", sagt CEO Jarle Dragvik.

Bis zu 100 Tonnen grüner Wasserstoff pro Tag

Das ACES-Delta-Projekt wird gemeinsam von Chevron New Energies und Mitsubishi Power entwickelt. Die Anlage mit einer Elektrolyseleistung von 220 MW soll täglich bis zu 100 Tonnen grünen Wasserstoff erzeugen. Gespeichert wird der Wasserstoff in zwei Salzkavernen mit einer Energiekapazität von jeweils 150 Gigawattstunden (GWh). Bei Bedarf soll er wieder ins Stromnetz eingespeist werden, um Kalifornien mit erneuerbarem Strom zu versorgen. Die Speicherkapazität soll nach Projektangaben zwei- bis dreimal so groß sein wie die aller netzgekoppelten Batteriespeicher in den gesamten USA zusammen.

HydrogenPro sieht Wettbewerbsvorteil durch Referenzprojekt

HydrogenPro setzt auf alkalische Hochdruck-Elektrolyse. Das 2013 gegründete norwegische Unternehmen ist zugleich Technologiepartner von Andritz, das in Erfurt eine Gigafactory für Elektrolyseure auf Basis der HydrogenPro-Technologie betreibt. Dragvik sieht in dem ACES-Projekt einen strategischen Vorteil: „Sobald dieses Projekt vollständig in Betrieb ist, wird es HydrogenPro einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, unsere Erfolgsbilanz stärken und ein entscheidender Faktor bei der Gewinnung neuer Aufträge sein." Analysten schätzten das Marktvolumen für sauberen Wasserstoff bis 2030 auf 5,5 bis 10 Millionen Tonnen pro Jahr, so Dragvik. In diesem wachsenden Markt rücke die nachweisliche Fähigkeit zur Projektumsetzung zunehmend in den Fokus.

CEO Jarle Dragvik

HydrogenPro

CEO Jarle Dragvik