Die Runde zum 1. März dieses Jahres erfreute sich reger Beliebtheit. Ausgeschrieben wurden Solarparks und Anlagen auf Bauten, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind. Agri-PV legte spürbar zu.
Die neuen Zuschläge für weitere 3,4 Gigawatt Windkraft an Land verfestigen mehrere Trends: Der Süden bleibt außen vor, 7-Megawatt-Anlagen sind im Kommen.
Windparkplaner boten so viel Stromkapazität an Land in der Vergütungsausschreibung an wie nie. Zuschläge auf NRW und Niedersachsen konzentriert.
5,7 Gigawatt Windleistung beteiligten sich an der August-Auktion, die damit deutlich überzeichnet war. Das drückt die Zuschlagswerte gegenüber der Vorrunde.
Die Bundesnetzagentur hat die Gewinner der aktuellen Innovationsausschreibung zum 1. Mai 2025 verkündet. Die Runde war vierfach überzeichnet, eine Kombination räumte dabei das ganze Volumen ab. Im Schnitt sinkt die Vergütung für die Zuschläge weiter.
Nach zwei Monaten gibt die Bundesnetzagentur die Ergebnisse für die Mai-Ausschreibung bekannt: Das Volumen von 3.443 Megawatt (MW) war um 44 Prozent überzeichnet. Die Innovationsausschreibung wartet mit einem Rekord auf.
Mit einem Gebotsvolumen von knapp 6,1 Gigawatt ist die aktuelle Windkraft-Ausschreibung fast 1,5-fach überzeichnet. Die Branche sieht optimistisch in die Zukunft, warnt aber auch vor einem politischen Schlingerkurs, der die Regenerativindustrie verunsichern könnte.
In den neuen Ausschreibungsergebnissen der Bundesnetzagentur zeigt sich das Ausmaß der Schwierigkeiten einer schnellen Energiewende. Bei ausgeschriebenen knapp 1.320 Megawatt (MW) gingen Gebote mit nur 772 MW ein. Die unterzeichneten Ausschreibungen für Wind an Land, Biomasse und Biomethanlagen...