Im Berliner Nordosten entstehen über 1.500 Wohnungen und Gewerbeeinheiten in modularer Stahlbauweise. Dämmstoffe aus Steinwolle bieten Wärme-, Schall- und Brandschutz.
Die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor steigen weiter, Klimaziele bleiben unerreicht. Der Energieberatendenverband GIH bewertet das aktuelle Maßnahmenpaket der Bundesregierung als unzureichend.
In sieben statt in 14 Wochen können geeignete Bestandsgebäude energetisch saniert werden. Das hat Vorteile für die Wärmewende – aber auch für die Hausbewohner.
Ein Großteil der Hausverwaltungen setzt bei der Gebäudesanierung trotz hoher Investitionen auf Effizienzsteigerung als zentrale Maßnahme.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung startet ein Forschungsprojekt zum nachhaltigen Einsatz von Betonbauteilen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln neue Prüfverfahren, um gebrauchte Betonelemente für den Wiedereinsatz bewerten zu können.
Der GIH hat sein 5000stes Mitglied aufgenommen und stärkt damit seine Position als führende Stimme der Energieberatung in Deutschland.
Anlässlich der Bundestagswahl appellieren Vertreter:innen der Wissenschaft an die künftige Regierung, den Gebäudesektor weiter auf Klimakurs zu bringen.
Klimaneutralität vermieteter Mehrfamilienhäuser – aber wie? Die seit Jahrzehnten bei einem Prozent dümpelnde Sanierungsquote macht den Gebäudebestand zum großen Problem für das Erreichen der Klimaschutzziele in diesem Sektor. Eine neue Studie zur Klimaneutralität im Gebäudebestand hat im Auftrag des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und des Verbands für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) nun „praxisgerechte und wirtschaftlich umsetzbare Vorschläge“ erarbeitet, wie sich vermietete Mehrfamilienhäuser energetisch so modernisieren lassen, dass sie jederzeit effizient mit erneuerbarer Energie versorgt werden können. Ob die vorgelegten Strategien und Konzepte die erhoffte Wirkung entfalten, ist fraglich. Claudia Siegele